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Veranstaltungen

Termine für aktuelle und für regelmäßig stattfindende Veranstaltungen in Elbenau finden Sie hier.

Aktuelle Informationen aus Elbenau und Umgebung – 2017

Archivierte Informationen aus den Vorjahren: 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006

01.02. Wetterrückblick auf den Januar: Endlich Winter!

Niederschlag:
Summe: 34 mm, davon 10 cm als Schnee
Maxima:
7,2 mm/d am 30.01.
3,1 mm/h am 04.01.
Niederschlagstage: 9 Tage

Temperatur:
max. + 5,2 °C am 12.01.
min. - 10,6 °C am 06.01.
Mittelwert -0,77 °C
22 Frosttage
10 Eistage

Im Januar wurde das Wetter durch zwei kräftige Hochdruckgebiete mit einem dazwischen liegenden Tief bestimmt. Dabei lagen 60 Hektopascal zwischen Minimum und Maximum.

Das neue Jahr begann gleich am 2. Januar mit einem Zentimeter Schnee. Der jedoch taute in der Wärme der Wintersonne und blieb allenfalls an schattigen Stellen liegen. Dann kam das erste Hoch ins Spiel und ließ am Dreikönigstag das Quecksilber auf frostige minus zehn Grad fallen. Das folgende kräftige Tief sorgte für etwas Regen und anschließend für immerhin neun Zentimeter Schnee. Der blieb in der Kälte des zweiten Hochs sogar beinahe bis zum Monatsende liegen.

An 22 Tagen gab es nachts Temperaturen unter Null, in der zweiten Monatshälfte stieg die Temperatur auch am Tag nur wenige Grad über den Gefrierpunkt und an zehn Tagen gab es sogar Dauerfrost. Darüber konnten sich die Wintersportler freuen. Ein paar Tage genügte der frische Schnee zum Langlaufski laufen und auf stehenden Gewässern war das Eis am Ende des Monats mit 12 Zentimetern dick genug zum Schlittschuhlaufen.

28.01. Auf dem Eis

Der Frost der vergangenen Tage hat die Eisdicke auf der Alten Elbe bis Freitag auf 10 bis 12 Zentimeter wachsen lassen. Ob Schlittschuhlaufen oder Eisangeln – vielen Leuten macht das kalte Wetter Spaß und liefert Möglichkeiten, ihre freie Zeit an der frischen Luft zu verbringen.

21.01. Eiszeit

Eis an der Haberlandbrücke

Nach über einer Woche Frost sind bereits die ersten Schlittschuhspuren auf dem Eis zu sehen. Auch die Eisangler haben schon die Haken in ihre Eislöcher gehängt. Wie ein erster Test zeigte, ist das Eis knackfrei und trägt. 6 Zentimeter Eisdicke gelten für Einzelpersonen als Mindestwert, besser sind aber 8 Zentimeter, die dann auch für Personengruppen ausreichen.
Am Sonnabend morgen wurde auf der Elbenauer Liesekuhle eine Eisdicke von 8 Zentimeter gemessen. Auf der Alten Elbe zwischen Haberlandbrück und Alter Fähre ist das Eis ebenfalls 8 Zentimeter dick. Dünner ist es allerdings unter der Brücke der Alten Fähre. Dort beträgt die Eisdicke nur 6 Zentimeter. Durch den auf dem Eis getauten und dann wieder gefrorenen Schnee ist das Eis allerdings etwas holprig. Bei Natureisbahnen muß das aber in Kauf genommen werden.
Auf jeden Fall müssen beim Betreten des Eises oder Schlittschuhlaufen die üblichen Vorsichtsregeln für das Verhalten auf dem Eis beachtet werden. Die Wasserwacht des Roten Kreuzes hat sie auf dem abgebildeten Plakat (anklicken zum Vergrößern) in grafischer Form gut verständlich zusammengestellt.

17.01. Einwohnerversammlung für Elbenau und Grünewalde

Einwohnerversammlung
Bereits vor der Einwohnerversammlung war abzusehen, daß es in diesem Jahr keine "Aufregerthemen" geben würde. So sprach es für das allgemeine Interesse der Bürger an ihren Dörfern, daß dennoch immerhin etwa 40 Elbenauer und Grünewalder den Weg zur Versammlung in den Saal von Gärtners Bistro fanden.
Zu Beginn informierte Oberbürgermeister Bert Knoblauch über einige aktuell in der Verwaltung diskutierte Vorhaben. Einen großen Raum nahm dabei die jetzt wieder machbar scheinende Renaturierung der Alten Elbe ein. Um das 2010 vom BUND vorgeschlagene Projekt war es schon lange sehr ruhig geworden (elbenau.de berichtete zuletzt am 10.01.2011 darüber). Allerdings soll es in der Form nochmals grundlegend überarbeitet werden. Der nach dem Ort ihres Abzweiges aus der Elbe "Dornburger Alte Elbe" genannte Altarm ist zum großen Teil stark verschlammt, zum Teil sogar bereits verlandet. Sie soll vom Schlamm befreit werden und dann wieder mit Wasser gefüllt sein. Allerdings nicht wie ursprünglich geplant auf ihrer gesamten Länge, sondern nur auf einem Teil. Ein anderer Teil, möglicherweise zwischen der Haberlandbrücke und Elbenau, soll den herausgebaggerten Schlamm aufnehmen und zum Feutbiotop werden. In dem Fall würden keine Entsorgungskosten anfallen. "Für Elbenau hätte das Projekt einen großen Vorteil: der in die Alte Elbe fließende Elbenauer Landgraben würde dann mehr Aufnahmevolumen vorfinden, das Wasser könnte aus Elbenau besser abfließen", erklärte OB Knoblauch. Aus seiner Sicht ist die Zeit günstig für dieses Projekt: "der Landesbetrieb für Hochwasserschutz muß für seine Deichbaumaßnahmen einiges an Ausgleichsmaßnahmen durchführen, da könnte auch dieses Projekt angerechnet werden". Und fügt hinzu: "Im Gegenzug für die Durchführung der Renaturierung der Alten Elbe könnte der BUND seinen Widerstand gegen die Auslichtung des Umflutkanals aufgeben". Damit wäre dann der Weg für beide Maßnahmen bereitet. Das Vorhaben befindet sich zur Zeit in einer behördeninternen Abstimmung unter anderem mit dem Salzlandkreis und den federführend verantwortlichen Behörden der Stadt Magdeburg. Auch der Bauernverband wird einbezogen. Mitte Februar wird es ein Abstimmungsgespräch mit in diesem Gebiet tätigen Landwirten, den Städten Schönebeck und Magdeburg und einigen Ortsbürgermeistern geben. Elbenau.de wird weiter berichten.
In der Diskussion schlug ein Bürger vor, die Liesekuhle auch zum Aufnehmen des Schlammes zu nutzen. Nach Worten von OB Knoblauch ist das nicht geplant. Und im Sinne der Elbenauer ist auch zu hoffen, daß wenigsten der verbliebene Rest des einst viel größeren Dorfteiches erhalten bleibt. Eigentlich müßte die Liesekuhle vielmehr selbst ausgebaggert und renaturiert werden.
Ein weiterer Punkt, der vor allem Grünewalde betrifft, ist das Kleingartenentwicklungskonzept der Stadt Schönebeck (KEKS). In der Grünewalder Kleingartensparte "Waldesruh" gibt es ein hohes Maß an Leerstand, in einigen Lauben hat es bereits gebrannt. Kleingartenanlagen mit ungenutzten Pachtgärten sind stärker als andere durch die fälligen Pachtzahlungen belastet, da die Pacht dennoch aufzubringen ist. Bei der Erstellung des KEKS wurde versucht, Einvernehmen zwischen den Kleingärtnern und den Besitzern der Grundstücke (teils die Stadt Schönebeck, teils Kirchgemeinden oder private Eigentümer) über das Freimachen und mögliche Nachnutzung größerer zusammenhängender Flächen herzustellen. Flächen, die dann zur Bebauung oder für Streuobstwiesen genutzt werden könnten. Ein Problem wird noch die Beräumung der verwilderten Gärten und der daraufstehenden, verlassenen Lauben sein. Dabei will die Stadt den Kleingartensparten helfen.
Zur Hochwasserschadensbeseitigung gab es seitens der Stadt nicht viel zu melden. In Grünewalde wurde im vergangenen Jahr die Straße am ehemaligen Sportplatz (zwischen Deichstaße und Salzstraße) asphaltiert. In diesem Jahr sollen einige in der Schulzenstraße entstandene Absenkungen beseitigt werden.
Nächster Punkt des Oberbürgermeisters war die Zukunft des alten, nicht genutzten Schulgebäudes. Eigentlich ist dies die "neue Schule" – nur sieht dieses aus den 1970er Jahren stammende Gebäude im aktuellen Zustand viel älter aus als das eigentlich ältere, aber sanierte Schulgebäude der Elbenauer Waldschule. Für das ungenutzte Gebäude bestanden bereits Abrißpläne. Allerdings hatte der Elbenauer Sportverein, der bereits die Turnhalle nutzt, vor einiger Zeit angefragt, Räume in dem Schulgebäude nutzen zu wollen. "Ich habe seitdem nichts wieder davon gehört", sagte OB Knoblauch und bittet darum, daß "der Sportverein in der Sache nochmals kurzfristig auf die Stadt zugehen" solle. Da der Vorsitzende des Sportvereins nicht anwesend war, blieb dieser Punkt vorerst offen. Susanne Brandt sagte zu, diese Frage an den Sportverein weiterzugeben.
Zur Nutzung des Schulgebäudes durch die Waldschule gab es unterschiedliche Aussagen. OB Knoblauch erklärte den Bürgern, daß die Oskar-Kämmer-Schule ursprünglich eine Schule in Schönebeck eröffnen und die Elbenauer Schule bis dahin nur vorübergehend nutzen wollte. Um der Schule entgegenzukommen, hatte die Stadt Schönebeck das Gebäude bisher ohne Mietzahlungen zur Verfügung gestellt. Schulleiter Frank Faust sagte dagegen, daß die Schule eine Miete zahlen würde. "Allerdings ist diese Miete wirklich sehr niedrig, das ist ein sehr großes Entgegenkommen der Stadt", betonte Faust und stimmte mit OB Knoblauch darin überein, daß man über eine Aktualisierung des Mitvertrages sprechen müsse – schließlich gebe es jetzt keine Pläne mehr, mit der Schule nach Schönebeck zu gehen. "Wir hätten die Schule auch bereits kaufen können", sagte Faust, "aber mit der drohenden Belastung durch einen notwendigen Abriß des ungenutzten Schulteils konnten wir das nicht. So reich wird man mit dem Betrieb einer Schule nicht". OB Knoblauch sicherte zu, eine für beide Seiten verträgliche Lösung finden zu wollen. Wenn jetzt Baumaßnahmen fällig werden, dürfe aber auch die Stadt nicht ohne Miete auf den Kosten sitzen bleiben.
Als die Diskussion eröffnet wurde, ergriff Holger Goldschmidt als erster das Wort. Er sprach die immer schmaler werdende KAP-Straße Richtung Randau an. Zum einen gibt es auf dieser (nicht für den öffentlichen Verkehr freigegebenen) Straße einen immer stärkeren Verkehr, zum anderen würde das Gebüsch am Ackerrand den Weg immer weiter überwuchern und müßte dringend freigeschnitten werden, führte Goldschmidt dazu aus. Schönebecks Baudezernent Guido Schmidt erklärte, daß das dann aber wiederum zu noch mehr Verkehr führen könnte. Auch OB Knoblauch verwies darauf, daß es kein öffentlicher Weg und das Freischneiden eigentlich nur dem Bedarf der Landwirtschaft gemäß vorgenommen werden müsse.
In einem weiteren Punkt lobte Goldschmidt Stadt und Landkreis: "bei der Beseitigung von Altreifen an der Steinablage hat die Zusammenarbeit hervorragend funktioniert". In diese Richtung ging auch die Anfrage von Thoralf Winkler, der klargestellt haben wollte, an wen illegale Müllablagerungen gemeldet werden müßten – an die Stadt oder die Kreisreinigung. Der für Ordnung und Sicherheit zuständige Dezernent Joachim Schulke verdeutlichte die Sachlage so: zuständig ist zunächst die Stadt Schönebeck. Das Ordnungsamt untersucht den Fall und beauftragt dann je nach Art des Mülls entweder gleich die Kreisreinigung oder informiert das Umweltamt des Landkreises. "Wenn Sie es uns mitteilen, ist das auf jeden Fall richtig", sagte Schulke und verwies auch auf den seit Anfang Januar betriebenen "Schönebeck-Melder" auf der Schönebecker Internetseite. Dieser ist unter schoenebeck.sagsunseinfach.de/ zu erreichen und enthält neben einer Eingabemaske für eine Beschreibung und die Art der Meldung auch eine Online-Karte, in der der Ort eines Schadens oder einer Müllablagerung auf den Meter genau markiert werden kann.
Einen weitere Frage drehte sich um die Zukunft des Grünewalder Kindergartens. OB Knoblauch erklärte, daß es dazu keinen neuen Stand gebe. Zwar gab es Überlegungen beim Neubau eines Rathauscenters dort auch einen Kindergarten einzuplanen. Allerdings werde dieses Projekt nicht mit Vorrang vorangetrieben. "Es gibt dafür zur Zeit keine ernsthaften Pläne", sagte er. Auch sei die Genehmigung für den jetzigen Kindergarten weiter gültig. "Der einzige Neubau, der derzeit geplant ist, ist der Neubau der Kita Gänsewinkel in Felgeleben", sagte Knoblauch, "und dann ist auch ein ausreichender Bedarf an Kitas vorhanden". Damit sieht die Lage anders als zum Beispiel in Magdeburg aus.
Sabine Bernhardt aus Grünewalde plädierte ausdrücklich für den Erhalt der dortigen Kita. "Warum nutzt man nicht freiwerdende Flächen in der Kleingartensparte?", fragte sie und schlug damit den Bogen zu den vorherigen Ausführungen des Oberbürgermeisters. "Das wäre dann sehr schön für junge Familien in Grünewalde". In seiner Antwort bat OB Knoblauch darum, aus seinen Worten "keinen falschen Zungenschlag herauszuhören". "Ich will mich auch nicht gegen einen Neubau in Grünewalde sperren", sagte er, "nur gibt es gegenwärtig wirklich keinen Bedarf". Außerdem kämen zur Zeit nur 30 Prozent der Kinder aus Grünewalde und der größte Teil aus Schönebeck, für die dann der Weg sogar kürzer wäre. Hinzu fügte er aber auch noch die Information, daß unabhängig von der Stadt die (stadteigene) Wohnungsgesellschaft SWB über den Bau eines Betriebskindergartens in der Schönebecker Altstadt nachgedacht habe.
Herr Manske wollte wissen, ob in Elbenau schnelles Internet gefördert werde. Er sprach einen konkreten Fall in Alt Elbenau an, wo das Internet nur sehr langsam ankomme. OB Knoblauch konnte zwar darauf verweisen, daß die Stadt kontinuierlich an dem Thema arbeite. Aber Elbenau und Grünewalde seien dabei keine Schwerpunkte. Trotz des durch MDDSL vorgenommenen Ausbaus könne es in sehr weit von den Kabelverteilern entfernten Grundstüken sein, daß das Signal nicht gut genug ankomme.
Hartmut Böhmer sprach Baumängel an der Brücke über den Graben auf dem Elbenauer Anger an: dort sind die Platten der Brüstung teilweise locker. Auch Dieter Krause sah ein bauliches Problem, in diesem Fall ein straßenbauliches. Er bemängelte die mangelhafte Ausbesserung von Rissen im Asphalt von Elbenauer und Randauer Straße. Diese wurden mit Teer begossen und dann Sand aufgetragen. "Sogar einen Unfall mit einem Zweirad gab es deswegen schon", sagte er. Baudezernent Schmidt verwies auf den für diese Kreisstraßen zuständigen Salzlandkreis und wird das mit dem Kreis klären.
Mit der Schule hing eine Frage von Schulleiter Frank Faust zusammen. Er wollte wissen, ob man für die Anordnung von Tempo 30 im Bereich der Schule einen neuen Anlauf starten könne. "Wäre das im Interesse der Anwohner? Was kann die Schule dafür tun? Und würde die Stadt das mittragen?" fragte er. Von den anwesenden Elbenauern war Zustimmung zu hören und auch OB Knoblauch sah seitens der Stadt keine Hinderungsgründe. Nach vor kurzem beschlossenen verkehrsgesetzlichen Änderungen sei Tempo 30 an Schulen und Kitas nun einfacher umzusetzen. Baudezernent Guido Schmidt wird dem Kreis sprechen, um das nochmal anzuschieben.
Ein unangenehm riechendes Problem brachte Almut Meyer aus Grünewalde mit. Sie erwähnte unregelmäßig auftretende Geruchsbelästigungen, bei denen es nach schwelendem Plastik rieche. Sie habe das schon dem Umweltamt gemeldet, aber bisher hätten Tests nichts ergeben. Sie war über das weitere Vorgehen etwas ratlos und fragte, um damit nicht allein zu sein, in die Runde, ob auch andere diese Problem kennen würden. Es stellte sich heraus, daß sie nicht die einzige mit dieser Geruchswahrnehmung war und auch andere Grünewalder – und auch Elbenauer – derartige Gerüche bereits festgestellt hatten. Nur konnte niemand etwas zu einer Ursache beitragen. Vermutet wurde die Verbrennung von Abfällen zum Beispiel im Kamin. "Dann würde es aber wahrscheinlich jedesmal anderes riechen", erwiderte Meyer, "aber in dem Fall roch es jedesmal gleich". OB Knoblauch konnte zu dem Problem immerhin beitragen, daß die Stadt schon bei der Hermania nachgefragt hatte, aber dort seien keine Havarien oder ähnliche mögliche Ursachen protokolliert. Er schlug vor, den Landkreis das untersuchen zu lassen. Jedoch könne das – wie beim in der Presse berichteten Fall von Staubablagerungen in Staßfurt – auch ergebnislos enden. Auch Dezernet Schulke konnte nur berichten, daß seine Mitarbeiter selbst nichts feststellen konnten. Er schlug vor, daß alle bei der Wahrnehmung derartiger Gerüche Tag, Uhrzeit und Windrichtung protokollieren sollten. "Daraus können sich dann Anhaltspunkte auf mögliche Verursacher ergeben".
Otto Blässing aus Grünewalde wies auf die Zerstörung oder Zuschüttung des Entwässerungsrohres am Grünewalder Sportplatz hin. "Dort gab es mal ein Rohr unter der Straße", sagte er, "man hätte vor den Arbeiten mal die Anwohner fragen sollen". Künftig werde nach einem Hochwasser das Wasser dort nicht ablaufen können, sagte er. Auch dieser Frage werde sich Dezernent Schmidt annehmen. Eine weitere Frage ging über die Dörfer hinaus: "Wie ist eigentlich der Stand zum Bahnhofstunnel", wollte Otto Blässing noch wissen. Dezernent Schmidt erklärte dazu, daß das Projekt noch offen sein und es jetzt an der Bahn sei, Unterlagen dazu vorzulegen. Dann erst würde sich der Stadtrat damit befassen. Das sei aber eher etwas für die Jahre 2019/20.
Am Ende ging es noch um den gegenwärtig gesperrten Gehweg am Ortsausgang Richtung Plötzky. Baudezernent Schmidt erläuterte den Sachstand: Dort ist die Stützwand für den Gehweg abgerutscht und der Gehweg ein Stück abgesackt. Die Brücke selbst liegt in der Baulast des Kreises und ist auch nicht betroffen. Für Stützwand und Gehweg ist die Stadt zuständig. Die Reparatur ist im Haushalt 2017 nicht berücksichtigt und wird erst im nächsten Jahr gemacht werden.
Trotz der wenigen Themen dauerte die Veranstaltung volle zwei Stunden. Anscheinend sind diese zwei Stunden eine Naturkonstante für derartige Versammlungen: gibt es weniger zu besprechen, wird dies dann eben länger getan. Dennoch gingen die anwesenden Bürger mit einem guten Gefühl nach Hause, aktuelle Themen mit maßgeblichen Vertretern der Stadt besprochen zu haben. Und im nächsten Januar wird es sicher eine Fortsetzung geben.

06.01. Einladung zur Einwohnerversammlung für Elbenau und Grünewalde am 17. Januar

Wie die Stadtverwaltung mitteilte, findet am Dienstag, dem 17. Januar um 18 Uhr im Saal von Gärtners Bistro die nächste Einwohnerversammlung für die beiden Dörfer Elbenau und Grünewalde statt.
Oberbürgermeister Bert Knoblauch und Mitarbeiter der Verwaltung werden über aktuelle Themen informieren und Fragen beantworten. Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger, ihre Fragen und Hinweise schon jetzt mitzuteilen. Damit soll die Veranstaltung fachlich gezielter vorbereitet werden und vor allem vermieden werden, daß bei einigen Themen auf spätere, schriftliche Antworten verwiesen werden muß.

01.01. Was vom Tier übrig bleibt

Totes Reh
Irgendwo am Wegesrand an der Kapstraße von Elbenau nach Ranies gesehen: die Überreste eines Rehs. Die Decke des Tieres, der Kopf und die Läufe wurden dort liegen gelassen. Das ist, wenn die Decke an Ort und Stelle abgezogen wird, zwar zulässig (und wenige Tage später dürften die Überreste vom Raubwild vertilgt worden sein). Aber dennoch eine Bitte an die Jäger: legt doch die Reste etwas weiter vom Weg entfernt. Zumindest für kleine Kinder, mit denen man dort spazieren geht, ist das kein schöner Anblick.

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