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Veranstaltungen

Termine für aktuelle und für regelmäßig stattfindende Veranstaltungen in Elbenau finden Sie hier.

Aktuelle Informationen aus Elbenau und Umgebung – 2018

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13.04. Übungsnachmittag bei der Jugendfeuerwehr: Unterricht an der Tragkraftspritze

Jugendfeuerwehr Elbenau
Wie jeden Freitag hatte die Jugendfeuerwehr heute ihren Übungsnachmittag. Jugendwart Christian Werner (hinten rechts) erläutert den Umgang mit der Tragkraftspritze. Die 150 kg schwere Motorpumpe wird auf Knopfdruck mit Luftdruckunterstützung aus ihrer Halterung heruntergehoben, wo sie dann von den Kameraden an den Einsatzort getragen wird. Die Rosenbauer Fox 3 ist für alle Einsatzfälle gedacht, bei denen das Löschwasser nicht aus der Wasserleitung und Hydranten entnommen werden kann, sondern aus natürlichen Gewässern oder Feuerlöschbrunnen gefördert werden muß. Von diesen Brunnen gibt es einige in Elbenau. Das wußten die jungen Feuerwehrleute bereits von Arbeitseinsätzen des vergangenen Jahres, als sie das Umfeld einiger der Brunnen aufräumten.

02.04. Wetterrückblick auf den März: unentschlossen zwischen Winter und Frühling

Niederschlag:
Summe: 6 mm
Maxima:
7,2 mm/d am 07.03.
2,0 mm/h am 31.03.
Niederschlagstage: 13 Tage

Temperatur:
max. + 16,7 °C am 11.03.
min. - 12,6 °C am 03.03.
Mittelwert + 2,5 °C

In den ersten Märztagen setzte sich der strenge Frost des Februar fort, bis ein Wetterumschwung am 4. März Tauwetter und Regen brachte. Von Tag zu Tag wurde es wärmer, mit den ersten Frühblühern kam um den 10. März phänologisch der Frühling – genauer der unter anderem von den Schneeglöckchen angezeigte Vorfrühling. Nach Erreichen von deutlich zweistelligen Temperaturen kam in der Monatsmitte am 16. März ein nochmaliger Wintereinbruch mit sechs Zentimetern Schnee und kräftigem Frost. Mit minus 12,6 Grad wurde es noch mal so kalt wie im Februar. Pünktlich zum kalendarischen Frühling am 20. März endete die Frostperiode und in der letzten Märzwoche wurde es endlich wieder warm.
Der Niederschlag lag mit 36 Millimetern ungefähr im Durchschnitt. Er kam den vom Winter ausgetrockneten Böden recht, die Pflanzen bekamen so die zum Wachsen benötigte Feuchtigkeit.

31.03. Osterfeuer abgesagt

Heute müsste man nicht nur das Datum, sondern auch die Uhrzeit an die aktuellen Meldungen schreiben. Gerade um 10 Uhr schrieb ich hier noch etwas über das Wetter, um 10:30 musste ich dann, als ich über das Aufschichten des Osterfeuers berichten wollte, das traurig im Regen stehende Pappschild lesen.
Die Elbenauer Feuerwehr hatte das Osterfeuer am Vormittag wegen der Unbefahrbarkeit des vom Regen aufgeweichten Platzes ganz kurzfristig abgesagt. Deshalb die dringende Bitte: Laden Sie auf der Wiese an der KAP-Straße kein Brennmaterial ab!
Sabine Krause vom Elbenauer Bürger- und Kulturverein wurde von der Absage, von der sie erst durch Anrufe von Bürgern erfuhr, selbst überrascht. "Ich habe jetzt erst mal ein Schild mit dem Hinweis auf die Absage des Osterfeuers aufgestellt", sagte sie. Enttäuscht ist sie darüber vor allem, weil sie als Mitorganisatorin von der Absage des Osterfeuers nicht durch die Feuerwehr informiert wurde – und auch, weil die Vorbereitungen, die Einkäufe von Verpflegung für die erwarteten Gäste alle umsonst sind. "Schade ist das auch, weil das Wetter zum Abend hin ja besser werden soll", fügte sie hinzu.
Statt des Osterfeuers stellte die Feuerwehr ein Maifeuer Ende April in Aussicht. Ähnlich war das beispielsweise im Jahr 2013. Auch damals wurde das Osterfeuer wegen des aufgeweichten Sportplatzes abgesagt und Ende April nachgeholt. Ob es dann trocken ist, kann zwar keiner garantieren, aber eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür ist immerhin gegeben. Wärmer wird es auf jeden Fall sein. Nähere Angaben dazu können Sie in den nächsten Tagen auf dieser Seite nachlesen.
Bitte laden Sie jetzt kein Brennmaterial auf der Wiese ab! Die Anfuhr wird auch beim Nachholtermin erst am Tag des Feuers erlaubt sein. Grund dafür ist unter anderem der Naturschutz, weil sich gerad im jetzt einsetzenden Frühling Vögel und andere Tiere solche Reisighaufen zum Bau ihrer Nester suchen.

31.03. Trotz Regens am Vormittag – Gute Wetteraussichten für das Osterfeuer

Das Wetter sieht heute morgen wenig einladend aus, vor die Tür zu gehen scheint wenig reizvoll. Dennoch stehen die Aussichten (links ein Ausschnitt aus kachelmannwetter.com) nicht schlecht, daß der Regen gegen Mittag nachläßt und am Abend, wenn das Osterfeuer beginnt, trockenes Wetter herrscht.
Bis dahin müssen die Kameraden der Elbenauer Feuerwehr bei Regen und Kälte ausharren und das Brenngut für das Osterfeuer annehmen.

24.03. Einladung zum Osterfeuer am 31. März 2018

Osterfeuer in Elbenau
Auch in diesem Jahr wird es wieder das Elbenauer Osterfeuer geben. Wie in den vergangenen Jahren wird es am Ostersonnabend, am 31. März, auf der Wiese links der Straße nach Ranies stattfinden und gegen Sonnenuntergang (dieser ist an diesem Tag um 19:45 Uhr) entzündet werden.
Die Annahme von Brenngut (nur unbelastetes Brennmaterial – kein Hausrat, Möbel oder behandeltes Holz!) erfolgt aus Umweltschutzgründen ausschließlich am Ostersonnabend von 9 bis 17 Uhr und unter Aufsicht der Elbenauer Feuerwehr. Die Hinweise der Feuerwehr zum Befahren des Platzes sind zu beachten.
Für die Entsorgungskosten der Asche (dafür fallen einige hundert Euro an) und für die Durchführung des bevorstehenden Dorffestes bittet der Bürger- und Kulturverein um eine Spende. Dafür wird wieder eine Spendenbüchse bereitstehen.
Für Speisen vom Grill und Getränke ist ab 19 Uhr gesorgt.

19.03. Feuerwehreinsatz und Straßensperrung nach Wasserrohrbruch

Straßensperrung
Für die Elbenauer Feuerwehr war die Nacht heute morgen bereits kurz vor halb drei zu Ende. Um 2:25 Uhr wurden die Kameraden wegen eines Wasserrohrbruchs in der Elbenauer Straße/Einmündung Neue Straße alarmiert. Beim Eintreffen am Einsatzort stellte sich heraus, daß die Straße sowie der Fußweg stark unterspült waren. Die Freiwillige Feuerwehr Elbenau sicherte gemeinsam mit der ebenfalls eingetroffenen Polizei die Gefahrenstelle durch Umleiten des Straßenverkehres, um die Reparaturarbeiten an der beschädigten Wasserleitung nicht zu gefährden. Die Elbenauer Straße ist bis zur Fertigstellung der Arbeiten gesperrt.
Die Umleitung verläuft über die Plötzkyer Straße. Dort ist die Einbahnstraßenregelung im Bereich des Eiscafés für die Zeit der Straßensperrung aufgehoben.

14.03. Achtung, Schule! Langsam Fahren!

Tempo 30 an der Schule
Von Elbenauern und von Eltern der Schulkinder wurde Tempo 30 im Bereich der Elbenauer Schule schon lange gefordert. Eine Änderung der Straßenverkehrsordnung machte die Anordnung der Geschwindigkeitsbeschränkung an einer Durchgangsstraße möglich und Oberbürgermeister Bert Knoblauch informierte auf der Einwohnerversammlung über entsprechende Pläne. Heute stellten Mitarbeiter der Straßenbauabteilung des Kreiswirtschaftsbetriebes die Verkehrsschilder auf. Ab jetzt gilt dort Montag bis Freitag von 6 bis 16 Uhr Tempo 30. Und das nicht nur unmittelbar an der Schule, sondern zwischen dem Ortseingang von Elbenau und der Einmündung der Plötzkyer Straße. Das "immer schön vorsichtig" (das nach der Straßenverkehrsordnung natürlich immer – und im Bereich von Schulen oder Kindergärten ganz besonders – gilt) ist von nun an durch eine Zahl festgelegt: eine große Dreißig.

06.03. Jahreshauptversammlung der Elbenauer Feuerwehr

Am Freitag fand die Jahreshauptversammlung der Elbenauer Feuerwehr statt. Die Kameraden begrüßten dazu auch Gäste, darunter Martina Lorenz (Fachdienst Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst des Salzlandkreises), Joachim Schulke (Dezernent für Ordnung und Sicherheit in der Stadtverwaltung Schönebeck), Stadtwehrleiter Uwe Tandler sowie aus dem Schönebecker Stadtrat Sabine Dierlich (Die Linke) und Werner Grundmann (SPD). Die Versammlung wurde von Wehrleiter Ronald Mühlsiegel mit einem Rückblick auf das Jahr 2017 eröffnet.

Feuerwehr Elbenau
Sechs Kameraden wurden für ihre Leistungen geehrt, befördert bzw. ausgezeichnet. Hier stehen sie neben Wehrleiter Ronald Mühlsiegel (links), Joachim Schulke (2. von rechts) und Stadtwehrleiter Uwe Tandler (rechts).

Neue Mitglieder dringend gesucht
Seinen Bericht begann der Wehrleiter mit einem Blick auf die Personalsituation. 40 Kameraden sind Mitglied der Feuerwehr. In diesen Zahlen sind die Alters- und Ehrenkameraden und die Jugendfeuerwehr enthalten. Dabei wurde ein Dilemma deutlich, das sich schon einige Zeit abzeichnet: Zur Zeit leisten in der Feuerwehr Elbenau nur insgesamt 15 aktive Mitglieder den Dienst für die Sicherheit der Bürger. Ein Problem ist das vor allem deshalb, weil zum Besetzen der kompletten vorhandenen Technik ein doppelter Personalbestand vorgesehen wird. Dafür würden 24 Kameraden benötigt. Es fehlen also neun aktive Feuerwehrmitglieder. Mit dem Personalproblem ist die Elbenauer Feuerwehr nicht allein. Auch nicht damit, daß der Personalmangel dadurch verschärft wird, daß viele der Kameraden auswärts arbeiten und tagsüber im Gefahrfall nicht nach Elbenau zum Einsatz kommen können.
Allerdings ist die Elbenauer Feuerwehr immer noch eine der einsatzbereiten, und auch der junge Altersdurchschnitt der aktiven Kameraden von nur 37 Jahren spricht für eine hohe Leistungsfähigkeit. Deshalb verdeutlichte Ronald Mühsiegel: "Wir sind noch nicht an dem Punkt angekommen, ab dem es gefährlich wird".
Damit es nicht erst so weit kommt, appelliert Wehrleiter Mühlsiegel an die Elbenauer Einwohnerinnen und Einwohner, sich für die Mitarbeit in der Feuerwehr zu melden. Die Elbenauer Feuerwehr bietet Interessierten dazu auch eine "Schnupperausbildung" an, bei der man an einigen Dienstabenden Einblick in die Arbeit der Feuerwehr bekommt und für sich dann besser entscheiden kann, ob man der Feuerwehr beitreten möchte. "Dazu können Sie jederzeit zu einem der Dienstabende vorbeikommen und uns ansprechen", sagte Ronald Mühlsiegel. Die Dienstabende finden jeden Freitag um 19:30 Uhr statt.

Gut ausgebildet in den Einsatz
Die Mitgliedschaft in der Feuerwehr ist mit der Übernahme von Verantwortung für die Allgemeinheit verbunden. Deshalb gehört eine umfangreiche Ausbildung unbedingt dazu. An 41 Dienst- und Ausbildungsabenden wurden insgesamt 754 Ausbildungsstunden durchgeführt. Am intensivsten dabei waren: Peter Bitter (39 Dienste), Hans-Jürgen Ohle (33 Dienste) und Christopher Sperlich (32 Dienste). Hauptsächlich wurde an allen Geräten und Ausrüstungsgegenständen des Löschfahrzeugs LF 10 trainiert. Aber auch das Legen von Schläuchen bis zu 1500 Meter Länge muß perfekt beherrscht sein und stellt bei der Strecke auch eine körperliche Leistung dar. Weitere Ausbildungen wurden auf Kreisebene durchgeführt, zum Beispiel nahm Thomas Haas am Atemschutzgeräteträgerlehrgang teil. Drei Kameraden nahmen mit dem SW2000 an zwei Ausbildungseinheiten des Fachdienstes Brandschutz II, Zug Wasserversorgung teil.
Der Wehrleiter konnte insgesamt einen hohen Ausbildungsstand feststellen. Unter den Kameraden gibt es unter anderem folgende Qualifikationen:
  • 01 Verbandführer
  • 05 Gruppenführer
  • 08 Truppführer
  • 07 Atemschutzgeräteträger
  • 10 TH1
  • 06 Maschinisten
  • 01 ABC-Einsatz
  • 01 ABC-Erkundung
  • 03 Notfalltraining für Atemschutzgeräteträger
  • 08 Motorkettensägeführer
  • 02 Führen im TH-Einsatz
  • 03 Jugendfeuerwehrwart
  • 02 Abgeschlossene Ausbildung zum Feuerwehrmann
Dabei ist es dem Wehrleiter wichtig, auf die hohe Motivation der Kameraden sowohl bei Einsätzen und auch in der Ausbildung hinzuweisen. Und er betont – was vielen nicht bekannt zu sein scheint – daß die Kameraden die Arbeit in der Feuerwehr ehrenamtlich und unentgeltlich leisten und keine Bezahlung dafür bekommen. Deshalb hat er auch kein Verständnis dafür, wenn einige die Feuerwehr als kostenlosen Dienstleister ansehen.

Mehr Einsätze als in den Vorjahren
Zum Einsatzgebiet der Elbenauer Feuerwehr gehören die Stadtteile Grünewalde und Elbenau sowie große zusammenhängende Waldgebiete bis zur Gemeindegrenze zur Stadt Magdeburg. Vor allem in diesem Gebiet leistete die freiwillige Feuerwehr Elbenau im vergangenem Jahr insgesamt 26 Einsätze. Der Schwerpunkt lag im Bereich der technischen Hilfeleistung. Dazu trugen auch die zahlreichen Sturmschäden bei, bei denen die Feuerwehr in Elbenau, aber auch in den Orten ringsherum Hilfe leistete. Das waren in diesem Jahr dank der Stürme Xavier und Paul allein schon 18 Einsätze. Dazu kamen die Beseitigung einer Ölspur und drei ausgelöste Brandmeldeanlagen. Zum Löschen von Bränden wurde die Feuerwehr viermal gerufen – zu zwei Waldbränden und zwei Kleinbränden.

Jugendfeuerwehr sorgt für gut ausgebildeten Nachwuchs
Anschließend gab es von Sascha Kunstmann den Bericht zur Arbeit der Jugendfeuerwehr. Er konnte mit Stolz auf immerhin 14 Mitglieder (11 Jungen und 3 Mädchen) verweisen, die er gemeinsam mit Marcel Ohle ausbildet. Damit wird die Grundlage für spätere Mitglieder der Feuerwehr gelegt. Aber zunächst werden die Kinder und Jugendlichen an die Arbeit der Feuerwehr herangeführt. Das geschieht teils spielerisch, teils mit realitätsnahen Übungen und umfaßt Themen wie Fahrzeugkunde, Gefahrenquellen, Erste Hilfe, Gerätekunde, Knotenkunde, Funkausbildung, Karten und Kompass sowie technische Hilfeleistungen. Sascha Kunstmann konnte auf einige herausragende Veranstaltungen des vergangenen Jahres verweisen. Darunter waren die Teilnahme am Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Stadt Schönebeck und der Besuch des Jump Houses.
Solche Veranstaltungen aller Jugendfeuerwehren hatte auch Stadträtin Sabine Dirlich (Die Linke) im Sinn, als sie der Arbeit der Feuerwehr ihren Dank aussprach und für die Jugendfeuerwehren der Stadt eine Spende ankündigte. Auch von Werner Grundmann (SPD) gab es eine Spende. Stadtrat Thoralf Winkler (Grüne) konnte zwar nicht selbst anwesend sein, aber auch von ihm gab es eine Spende für die Elbenauer Jugendfeuerwehr.

Ehrungen und Auszeichnungen
Am Ende der Versammlung standen die Beförderungen und Auszeichnungen. Die Kameraden Christopher Sperlich und Thomas Haas wurden nach abgeschlossener Grundausbildung im Teil I & Teil II zum Feuerwehrmann befördert. Nach fünf Jahren Dienst wurden die Kameraden Ronny Mühlsiegel, Marco Richter und Nico Funken zum Gruppenführen berufen. Für seine 10 jährige Mitgliedschaft in der freiwilligen Feuerwehr wurde Christopher Sperlich mit der Anstecknadel Stufe 1 geehrt. Für ihre Leistungen und Verdienste bei der Arbeit in der Jugendfeuerwehr wurden die Kameraden Marcel Ohle und Sascha Kunstmann belobigt.

Mitglieder der Feuerwehr Elbenau Mitglieder der Feuerwehr Elbenau
Mitglieder der Feuerwehr Elbenau Mitglieder der Feuerwehr Elbenau
Ausgezeichnete und Beförderte Kameraden
Fotos: Freiwillige Feuerwehr Elbenau (anklicken zum Vergrößern)

Dezernent Joachim Schulke dankte der Wehr, auch im Namen des Oberbürgermeisters, für ihr Engagement und die Einsätze und würdigte ebenso besonders die Jugendarbeit. Das Durchschnittsalter lässt sich sehen und stellt eine gute Mischung zwischen den jungen und älteren Kameraden da, betonte er. Der Chef des Ordnungsamtes unterstrich den Wunsch der Stadt, verstärkt nach Wegen zu suchen, damit mehr Leute bereit sind, den wichtigen Dienst zu unterstützen und daran teilzunehmen. Stadtwehrleiter Uwe Tandler lobte ebenso ausdrücklich die gute Jugendarbeit und sprach von einer strukturierten Arbeit der Elbenauer Wehr. Auch für die Familien und Freunde der Feuerwehrkameraden, ohne deren Unterstützung und Rückhalt die Tätigkeit in der Feuerwehr nicht möglich wäre, gab es einen ganz herzlichen Dank. Martina Lorenz überbrachte die Grüße des Kreisbrandmeisters und lobte die gute Aufstellung der Jugendwehr. "Der Landkreis ist froh über jede einsatzbereite Wehr", sagte sie über die Elbenauer Feuerwehr.
An den offiziellen Teil schloß sich ein Abend an, bei dem die Feuerwehr ihr nun auch offiziell abgeschlossenes Dienstjahr feierte. Und dabei konnte auch auf die Freizeit- und gesellschaftlichen Aktivitäten der Feuerwehr zurückgeblickt werden:
Selbstverständlich gehörte dazu die Beteiligung am Osterfeuer, dessen Aufbau und brandschutztechnische Absicherung. Aber auch zwei Preisskatabende, ein Ausflug zum Panzermuseum nach Munster, ein Billardturnier, eine Donutboofahrt mit anschließenden Familiengrillnachmittag, zwei Doppelkopfturniere, ein Knobelturnier, die Kinderweihnachtsfeier und die Weihnachtsfeier.

03.03. Dickes Eis

Das Eis auf der Liesekuhle ist durch den Frost auf 10 bis 18 Zentimeter angewachsen. Das ist wesentlich mehr als die Richtwerte der Wasserwacht des DRK. Diese sehen mindestens 5 Zentimeter für Einzelpersonen und 8 Zentimeter für Personengruppen vor. Das Eis immer noch sehr hart und klar und verspricht gute Eislaufbedingungen. Nur von einer kleinen Stelle vorn links, die lange Zeit noch offen war, sollte man sich fernhalten, dort ist das Eis nur etwa 3 bis 4 Zentimeter dick.

02.02. Wetterrückblick auf den Februar: eiskalt und trocken

Niederschlag:
Summe: 4 mm
Maxima:
2,5 mm/d am 04.02.
1,0 mm/h am 04.02.
Niederschlagstage: 4 Tage

Temperatur:
max. + 9,3 °C am 01.02.
min. - 13,3 °C am 27.02.
Mittelwert -1,3 °C

Der Februar begann noch mit warmen Tagen, dann folgte eine Frostperiode, die für eine erste Eisdecke auf den Gewässern führte. Mitte des Monats gab es ein kurzes Tauwetter, bevor dann unter Hochdruckeinfluss klirrende Kälte einsetzte. Ab dem 18. Februar gingen die Tiefsttemperaturen von Tag zu Tag zurück, bis auf zweistellige Minusgrade Ende des Monats. In den letzten vier Tagen herrschte dann Dauerfrost.
Zugleich war der Februar ein sehr trockener Monat. Nur 4 Millimeter Niederschlag gab es, der als Schnee fiel, der aber nicht liegenblieb. Das Fehlen des Niederschlags trocknet die Erde aus, worunter die Pflanzen leiden.

01.03. Start in die neue Eissaison – bei eisigen Temperaturen

Eröffnung der Eissaison im Eiscafé Ebeling
Heute, am meteorologischen Frühlingsanfang, bei gar nicht frühlingshaften Mittagstemperaturen von minus dreieinhalb Grad, aber dafür einem blauen und ganz klaren Frühlingshimmel, startete das Eiscafé Ebeling in die neue Eis-Saison.
Eiscafé-Chefin Dajana Ebeling stand persönlich am Tresen und reichte den Gästen das selbst hergestellte Eis. "Kommen denn jetzt schon Leute", fragte ich sie, "und sorgt eher das Wetter oder die Temperatur für Gäste?" "Vor allem die Sonne lockt die Leute ins Freie", sagte sie, "heute kam zum Beispiel ein Ehepaar vorbei, das bis zur Haberlandbrücke gewandert ist, und mir dann 'egal wie kalt es heute ist, ein Eis muß es unbedingt sein' sagte".
Auf die Frage "Gibt es denn wieder etwas besonderes?" gab es ein kurzes Zögern (schließlich ist die Eistheke voll von vielen verschiedenen leckeren Eisspezialitäten), dann gab es eine Kugel Birnen- und eine Kugel Erdnußeis. "Jetzt werden vor allem die cremigen Sorten nachgefragt", erklärte Dajana Ebeling. "Im Sommer geht es dann auch wieder richtig los mit dem fruchtigen Eis". Dafür kündigte sie dann auch wieder ein paar Experimente an. "Ich will mal ein Eis mit Matcha-Tee herstellen", sagte sie, "und vielleicht auch mal wieder so was wie ein Wodka-Lemon-Sorbet". Letzteres dann natürlich nur für Erwachsene (und ich stelle mich gern als Tester zur Verfügung). Ach ja, das heute probierte Eis war übrigens cremig – und sehr lecker.
Das Eiscafé hat von jetzt an wieder Mittwoch bis Freitag von 13 bis 18 Uhr und am Wochenende von 12 bis 18 Uhr geöffnet, ab April dann wieder die ganze Woche über. Dajana Ebeling gab noch den Hinweis mit, daß sie auf der Suche nach Beschäftigten für ihr Eiscafé ist, sowohl Vollzeit als auch Teilzeit. Wer daran Interesse hat, kann sich gern im Eiscafé melden.

28.02. Schlittschuhlaufen mit langer Tradition

Schlittschuhlaufen ca. 1940
Unter den Fotos für die Dorfchronik fand sich auch eines, das Elbenauer Kinder beim Schlittschuhlaufen zeigt (Danke an Marcel Ohle). Das Foto ist ein Beleg dafür, daß das Schlittschuhlaufen keine neue Erfindung ist und es nur auf künstlichen Eisbahnen stattfinden darf. Das Foto ist undatiert, könnte aber dem Zusammenhang im Fotoalbum nach aus den 1940er Jahren stammen. Auf dem Foto sind einige Elbenauer beim Schlittschuhlaufen auf der Liesekuhle zu sehen. Auf dem Dorf wurde ohne großen Aufwand Wintersport getrieben. So viel anders als heute sah es dabei auch gar nicht aus. Damals galt: Wenn das Eis dick und fest genug war, wurden die Kufen unter die Winterschuhe geschnallt und dann ging es auf's Eis. Bis heute hat sich daran im Prinzip nichts geändert – nur die Schlittschuhe sind jetzt andere.

27.02. Richtiges Verhalten auf dem Eis

Nach den vergangenen Frosttagen sind bereits die ersten Schlittschuhspuren auf dem Eis zu sehen. An einigen Stellen der Alten Elbe haben auch breits die ersten Eisangler ihre Haken in die Eislöcher gehängt.
Wie ein erster Test zeigte, ist das Eis knackfrei und trägt. 5 Zentimeter Eisdicke gelten für Einzelpersonen als Mindestwert, besser sind aber 8 Zentimeter, die dann auch für Personengruppen ausreichen.
Am Montag Nachmittag wurde auf der Elbenauer Liesekuhle eine Eisdicke von 6 bis 12 Zentimeter gemessen. Die Dicke ist abhängig davon, ob es sich um eine mehr oder weniger schattige Stelle handelt. Am nördlichen Ufer gibt es sogar einen Streifen, der nicht betreten werden sollte, da dort am Freitag noch offenes Wasser war. Das Eis ist sehr glatt, da es nach dem Gefrieren nicht schneite. Wunderbare Eisverhältnisse, wie schon lange nicht.
Angesichts der unterschiedlichen Eisdicke ist ein gutes Gespür für das Eis nötig. Früher lernte man schon in der Schule, wie man sich auf dem Eis verhält. Zu DDR-Zeiten mag zwar vieles verboten gewesen sein, nicht aber das Schlittschuhlaufen. Heute ist in Schönebeck das Betreten von Eisflächen offiziell nicht gewünscht, deshalb kann leider nicht davon ausgegangen werden, daß – anders als früher – Kinder und Jugendliche bereits in der Schule lernen, wie man sich auf dem Eis richtig verhält. Dennoch wird selbstverständlich auf dem Eis Wintersport getrieben oder geangelt (und das ist auch gut so). Um so wichtiger sind Hinweise zum richtigen Verhalten, so wie sie die Wasserwacht des Roten Kreuzes auf dem abgebildeten Plakat (anklicken zum Vergrößern) in grafischer Form gut verständlich zusammengestellt hat.

24.02. Eislaufen auf der Liesekuhle

Eislaufen auf der Liesekuhle Eislaufen auf der Liesekuhle
Das Eis wurde durch den anhaltenden Frost immer dicker. Einige Schlittschuhläufer zogen am Nachmittag mit der nötigen Vorsicht bereits ihre Bahnen auf der Liesekuhle. Hier in Elbenau ging es indes nicht um Geschwindigkeit, es zählte der olympische Gedanke "Dabei sein ist alles" und der Spaß am Wintersport. Und gedopt war auch niemand.
Der Sicherheit halber sei darauf hingewiesen, dass im tagsüber von der Sonne beschienenen nördlichen Teil des Gewässers das Eis noch zu dünn ist. Darum gibt es keine offizielle Freigabe, das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr! Deshalb sollten unbedingt die Sicherheitsinformationen (Eisregeln des DRK) zum Verhalten auf dem Eis eingehalten werden. Wintersportler sollten sich auf die schattigen Bereiche beschränken, in denen das Eis dicker ist. Der Frost der kommenden Tage wird die Eisdecke aber noch wachsen lassen.

24.02. Eis auf der Liesekuhle

Spiegelblankes Eis bedeckt die Liesekuhle. Aber es ist in einigen Bereichen noch zu dünn zum sicheren Betreten. Die Wärme der vergangenen Tage hat es auf am sonnenbeschienenen Nordufer schmelzen lassen. Dort (rechtes Foto) war gestern sogar noch Wasser zu sehen. Nach dem kräftigen Nachtfrost sind einige Millimeter Eis entstanden. Auf der schattigen Südseite hat sich das Eis der vorangegangenen Frostperiode zwar noch gehalten, aber auch dort beträgt die Eisdicke gerade einmal etwa 5 Zentimeter.

22.02. Telemann in der Turnhalle

Übernahme eine Artikels aus der Schönebecker Volksstimme vom 22.02.2018 über ein in der Elbenauer Waldschule durchgeführtes Musikprojekt, mit freundlicher Genehmigung des Autors.
Text und Foto: Ulrich Meinhard.

Wann geht es denn nun los? Einige Kinder aus der 1. Klasse drücken ihre Gesichter an die Scheibe der Turnhallentür. Da drinnen sind Bänke aufgestellt und Notenständer postiert worden und irgendwelche Erwachsene sind mit Geigenkoffern hineingegangen. Und die Lehrer haben in den Tagen zuvor erzählt von einem gewissen Georg Philipp Telemann, der vor langer, langer Zeit gelebt und Musik geschrieben hat. Er hatte dazu nicht mal einen Computer, er musste die Noten mit einem Federkiel auf Papier pinseln. Barock, so wird die Zeitepoche genannt, in der er lebte. Damals trugen die Leute fantastische Kleider, die Männer hatten Perücken auf und statt Disco gab es Konzerte, bei denen graziös getanzt wurde. Und heute nun kommen vier Musiker und ein Professor an die Elbenauer Waldschule und präsentieren ein Konzert, ein moderiertes Konzert. „Gullivers Reisen“ ist es überschrieben. Eine junge Frau, sie heißt Louisa Koch, war kürzlich in der Schule und hat gesagt, was die Schüler erwartet. Das klang alles spannend. Und jetzt muss es auch gleich los gehen...
Doch vorher erzählt so ein Mann von der Zeitung mit der Louisa und erfährt, dass sie beim Zentrum für Telemann-Pflege und -Forschung in Magdeburg ein Freiwilliges Soziales jahr leistet, ein sogenanntes FSJ-Kultur. „Zu meinen Aufgaben gehört es, Termine in den Schulen abzusprechen. Ich halte auch Einführungsvorträge zu dem Stück ‚Gullivers Reisen‘. Ich staune oft, wie lange und interessiert mir die Grundschüler zuhören“, berichtet die 18-Jährige. Freunde der irischen Musik werden die junge Frau aus Glinde kennen, gehört sie doch zur Gruppe „Glinde 7“, außerdem ist die Musikschülerin eine talentierte Musical-Darstellerin.
Doch heute dreht sich alles um Telemann. Der gebürtige Magdeburger lebte von 1681 bis 1767 und gilt als einer der ganz Großen neben Bach und Händel. Das versichern die vier Musiker Barbara Mauch-Heinke, Kerstin Fahr, Joosten Ellée und Hsu-Mu Chien. Sie sind das Neumeyer Consort, das die Lebendigkeit und Vielseitigkeit barocker Musik hörbar machen will. Zuhause sind die Vier in Frankfurt am Main. Derzeit touren sie mit dem Gulliver-Projekt durch Sachsen-Anhalt. Als Fünfter kommt ein richtiger Professor dazu, nämlich Felix Koch. Mit Louisa ist er übrigens nicht verwandt. Koch lebt in Mainz und lehrt an der dortigen Hochschule für Musik. Er sowie das Neumeyer Consort sind 2010 eine Kooperation eingegangen. Gemeinsam soll die Musik von Telemann kindgerecht verpackt werden, so sind bislang auch drei CDs entstanden. Weitere Unterstützer haben sich gefunden, wie der Arbeitskreis „Georg Philipp Telemann“ Magdeburg, die Stadt Magdeburg, das Musikalische Kompetenzzentrum Sachsen-Anhalt und die Firma MDCC.
Und jetzt, jetzt geht es endlich los. Professor Felix Koch springt auf eine Turnhallenbank und beginnt, eine alte Geschichte zu erzählen: „Einst lebte ein Mann mit Namen Gulliver in einer Stadt am Meer. Jeden Morgen musste er zur Arbeit gehen. Doch eines Morgens hörte er eine Fanfare im Hafen. Da beschloss er, nicht mehr zur Arbeit zu gehen, sondern mit einem Schiff in die weite Welt zu fahren...“

14.02. Rettung aus dem Eis – zum Glück nur eine Übung

Eis-Rettungsübung Eis-Rettungsübung
Eis-Rettungsübung
Fotos: Feuerwehr Elbenau
Am vergangenen Freitagabend stand die Rettung verunglückter Personen aus dem Eis auf dem Übungsprogramm der Elbenauer Feuerwehr. Die Idee für ein solches Übungszenario brachte Sascha Kunstmann mit, der bereits in Magdeburg an einer Eisrettungsübung teilgenommen hatte. Und so kam am Freitag, als die Feuerwehr ihren regelmäßigen Übungsabend durchführte, ein Notruf herein: in der Liesekuhle sei eine Person in das noch zu dünne Eis eingebrochen.
Die Rettung aus dem Eis erfordert eine sehr schnelle Reaktion, da der Körper eingebrochener Personen im Null Grad kalten Wasser sehr schnell auskühlt. Die Kameraden luden also das Schlauchboot der Feuerwehr auf den Mannschaftstransportwagen, fuhren zur Liesekuhle und begannen sofort mit der Rettungsaktion. Erschwerend kam hinzu, dass die Eisfläche zu dieser Zeit in stockfinsterer Nacht liegt. Also musste auch noch der Scheinwerfer ausgefahren werden, um etwas sehen zu können. Die Böschung hinunter ging es auf das Eis. "Das Schlauchboot ist eine von mehreren Möglichkeiten zur Rettung und zugleich auch ein sehr sicheres. Es verteilt die Last auf eine größere Fläche und wenn das Eis dennoch bricht, dann schwimmt es", erklärte Sascha Kunstmann zum Vorgehen der Rettungskräfte.
Im Ernstfall haben die Kameraden keine Zeit, lange zu überlegen – dann muß jeder Handgriff automatisch sitzen, um schnellstmöglich handeln zu können und zugleich auch die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Deshalb üben die Elbenauer Kameraden regelmäßig mögliche Einsatzsituationen.
Diesmal kamen die Retter rechtzeitig, die verunglückte Person wäre im Ernstfall gerettet worden. Die Feuerwehr weist aber an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin: "Bitte betreten Sie keine Eisflächen, bei denen sie sich nicht sicher sind. Grundsätzlich gilt: das Betreten von Eisflächen erfolgt auf eigene Gefahr!"

Diesen Winter wird es wohl nicht mehr so kalt werden, daß die Eisdecke auf der Liesekuhle oder anderen Gewässern dick genug zum Betreten sein wird. Dennoch sei an dieser Stelle auf die Empfehlungen zum Verhalten auf dem Eis hingewiesen, die zum Beispiel bei der Wasserwacht nachzulesen sind (Online-Link). Danach sind 5 Zentimeter das absolute Mindestmaß für Einzelpersonen, besser sind 8 Zentimeter, die auch Personengruppen tragen. Und man sollte auch nicht allein auf das Eis gehen, damit jemand Hilfe holen kann, wenn doch etwas passiert.

03.02. Elbenauer Fußballfans reisten nach England – und planen jetzt ihre Schiffsreise

Fußballkollektiv Elbenau
Mario Bolze vom Elbenauer FCM-Fanclub "Kollektiv Elbenau" konnte über eine große Reise berichten, die er im Januar gemeinsam mit anderen FCM-Fans unternommen hatte. Die Fußballfans folgten ihrem Klub zu einem Trainigsaufenthalt nach England. Dabei besuchten sie Spiele ihres Vereins in Manchester und Bolten (Foto links: Mario Bolze vor dem Macron Stadium in Bolten). Nach dem Spiel gab es englisches Bier im VIP-Bereich des Stadions.
Mario Bolze blickte auch bereits voraus auf das Frühjahr: "Wir haben auch in diesem Jahr die Marco Polo für die Schiffsreise zum letzten Heimspiel des 1. FCM am 5. Mai und zur großen Aufstiegsfeier gebucht". Die Elbenauer (gemeinsam mit vielen Freunden, mit denen sie das Schiff wieder voll bekommen werden) sind wohl immer noch der einzige Fanklub, der mit dem Schiff zum Stadion des FCM fährt.
Fußballkollektiv Elbenau Fußballkollektiv Elbenau
In Bremen, wo der 1. FCM in zwei Wochen zu Gast ist, könnten die FCM-Fans übrigens ebenfalls mit dem Schiff anreisen. Dort bietet eine örtliche Reederei reguläre Fahrten zum Stadion an, auf Wunsch auch mit einem Faß Bier. Vielleicht müßte die Idee des Elbenauer Fan-Kollektivs, das Magdeburger Fußballstadion mit dem Schiff anzufahren (auch wenn es in Magdeburg dann noch zwei Kilometer zu Fuß sind), hierzulande etwas mehr vermarktet werden. Dann wären die Elbenauer der Zeit schon jetzt einen Schritt voraus.

03.02. Fast kein Winter im Januar

Ein Hauch von Schnee
Der Januar war kein richtiger Wintermonat. Wie auch - es gab ja gerade einmal am Morgen des 20. Januar einen Hauch von Schnee. Dafür konnte der Januar aber am 18. des Monats mit Friederike aufwarten, einem Wintersturm, der es in sich hatte und der auch hier für einige umgestürzte Bäume sorgte. Größere Schäden gab es aber nicht.
Die Temperaturen lagen bereits Anfang des Monates recht hoch und stiegen nach einer kühleren Monatsmitte in der dritten Dekade auf frühlingshafte zwölf Grad. Die Frühblüher wie Schneeglöckchen und Winterlinge und auch erste Krokusse fingen Ende Januar an zu blühen. Auch die Zugvögel hält es nicht mehr im Süden: am 21.01. habe ich den ersten kleinen Schwarm Kraniche nach Norden fliegen sehen.

Niederschlag:
Summe: 42 mm
Maxima:
9,3 mm/d am 03.01.
3,1 mm/h am 03.01.
Niederschlagstage: 12 Tage

Temperatur:
max. + 12,3 °C am 24.01.
min. - 3,5 °C am 08.01.

23.01. Einwohnerversammlung informiert Bürger von Elbenau und Grünewalde

Einwohnerversammlung
Einwohnerversammlung bei Gärtners
 
Heute fand bei Gärtners die jährliche Einwohnerversammlung für Elbenau und Grünewalde statt. Etwa 40 Einwohner folgten der Einladung. Eigentlich viel zu wenige, wenn es darum geht, einmal im Jahr über Angelegenheiten des Ortes zu reden.
Holger Goldschmidt hatte die Gelegenheit genutzt, bereits vorab einige Themen vorzugeben. Oberbürgermeister Bert Knoblauch arbeitete dann auch gleich die Problembereiche ab. Zunächst ging es um eine Geschwindigkeitsbegrenzung im Eingangsbereich des Dorfes an der Schule. Dort sollen nach Meinung vieler Bürger nur noch 30 km/h zulässig sein. Derzeit ist dieser Vorschlag in der Prüfung, so Knoblauch. Möglicherweise wird es dort also wirklich einmal eine Geschwindigkeitsbegrenzung geben, neue Regelungen in der StVO machen es möglich. Dann bleibt natürlich immer noch das Problem der Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit, sagt der Oberbürgermeister. Aber auch dafür sei man gerade dabei zu prüfen, ob die Stadt Schönebeck so wie derzeit bereits die Stadt Magdeburg eigene Geschwindigkeitsmeßtechnik anschafft und einsetzt. Die Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit ist auch ein Thema einer Anfrage aus Grünewalde. Dort wird beklagt, daß im Bereich der Bushaltestelle zu schnell gefahren wird. Die Stadtverwaltung kann das nicht bestätigen, wird die Frage aber an die Polizei weitergeben.
Anschließend war die Natur Inhalt von Ausführungen des Oberbürgermeisters. Genauer: der Stand zum Projekt der Revitalisierung der Dornburger Alten Elbe. Bert Knoblauch zeigte sich zuversichtlich über den weiteren Fortgang des Projektes, weil diesmal der BUND, der oft Projekte verhindere, diesmal selbst als Projektträger dabei sei. Die Stadt verspricht sich von dem Projekt einen besseren Hochwasserschutz (Anm.: der Elbenauer Landgraben mündet in die Alte Elbe und kann dann besser abfließen). Auch die touristische Nutzung des Gebietes werde verbessert. Die Stadt Schönebeck und der Salzlandkreis haben zugestimmt und in den nächsten Wochen werde es eine weitere Arbeitsgruppensitzung zu dem Thema geben. Außerdem gebe es Vereinbarungen mit dem BUND, daß dieser im Gegenzug zur Unterstützung des Projektes Rodungsarbeiten im Umflutkanal nicht wesentlich beanstanden werde.
Einwohnerversammlung
Von der Stadtverwaltung nahmen teil:
Ordnungsamtsleiterin Janine Zug (von links),
Oberbürgermeister Bert Knoblauch, Baudezernent
Guido Schmidt, Hans-Peter Wannewitz (Presseamt)
und Victoria Jäger (Protokollantin)
 
Eines der angesprochenen Probleme hat direkt mit Holger Goldschmidt zu tun, genauer: mit seinem Widerspruch gegen einen Stadtratsbeschluß zur Schließung des Grünewalder Kindergartens. Um den Bau eines Kindergartens der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft genehmigt zu bekommen, sollte im Gegenzug der Kindergarten in Grünewalde geschlossen werden. Bereits bei der Beschlußfassung gab es Zweifel an der Rechtmäßigkeit und die Stadträte Holger Goldschmidt und Thoralf Winkler aus Elbenau und Marlies Ekrutt aus Grünewalde und einige weitere stimmten damals dann auch dagegen. Zu wenige angesichts der vielen Ja-Stimmen aus Schönebeck (elbenau.de berichtete).
Nach langwieriger Prüfung stellte die Kommunalaufsicht nun fest: ja, der damalige Beschluß war tatsächlich rechtswidrig. Unter anderem, weil die Stadt gar nicht zuständig sein darf. Zuständig für die Entscheidung über Neubau und Schließung von Kindertagesstätten sind allein deren Träger, die aber unter anderem den Bedarf darlegen müssen. Der Stadtrat wird in seiner Märzsitzung den Schließungsbeschluß aufheben, so Knoblauch. Die AWO und die Wobau würden aber weiter an dem Projet arbeiten, auch gebe es großes Interesse von Schönebecker Firmen, die eigene Anteile an den Kindergartenplätzen erwerben können. Und eine sofortige Schließung der Grünewalder Kita sei ohnehin nie geplant gewesen, deren Betriebserlaubnis gelte immer noch. Weiterhin wies er auf einen Aspekt hin, der noch bedeutsam werden könnte: "Der Stadtrat wird nicht mehr zu Kitas gefragt werden". Das bedeutet, daß der Stadtrat auch nicht den Neubau einer Kita in Grünewalde beschließen könne.
Holger Goldschmidt erklärte dazu, daß es doch darum gehen solle, die Kita in Grünewalde nicht zu schließen. Außerdem berichtete er von Irritationen über die Aktion "Kita zu - was nu" der Schönebecker SPD.
Die Kita in Grünewalde spricht auch Otto Blässing an und weist auf die Historie hin: "Der Kindergarten befand sich an dieser Stelle früher in der Oberförsterei. Nach der Wende wurde das Haus sehr schnell abgerissen und dann die Container aufgebaut. Das sollte damals eine Übergangslösung sein, die ersetzt werden sollte". Besonders verärgert war er darüber, daß die Stadt inzwischen das ehemalige Grünewalder Feuerwehrhaus verkauft hat und damit die Fläche für Erweiterung und Neubau der Kita fehlt. Außerdem ärgert er sich über die Darstellung, der Standort sei hochwassergefährdet, was überhaupt nicht stimme.
Ein Problemfeld ist weiterhin der Radweg von Elbenau nach Schönebeck. Zwar sollen an den Radwegen bis zum Einsetzen der neuen Vegetationsperiode die Lichtraumprofile nachgeschnitten werden. Kritisiert wurde aber der schlechte Zustand des nur mit wassergebundener Decke (Splitt) versehenen Weges. Gerald Ohle fand kräftige Worte dafür: "Wir sind ein Teil von Schönebeck und haben keinen allwettertauglichen Radweg. Es gibt durch Elbenau hindurch auch immer wieder Umleitungen der Bundesstraße. Da ist es mir egal, wer dafür zuständig ist, wir brauchen einen guten Radweg". Oberbürgermeister Knoblauch konnte da nur auf die fehlende Zuständigkeit der Stadt (die Straße ist eine Kreisstraße) verweisen und darauf, daß es zwar für Bundesstraßen ein Radwegeprogramm gebe, nicht aber für Kreisstraßen. Gerald Ohle: "Man weiß ja manchmal nicht, ob der Kreis überhaupt weiß, daß er noch Gebiete jenseits der Elbe hat".
Auch der Zustand des unbefestigten Weges entlang der Elbenauer Straße in Richtung Schule wurde kritisiert. Sigrun Kraske wies darauf hin, daß er dringend ausgebessert werden muß. Baudezernent Guido Schmidt sagte dazu, "wir sind dran, aber eine schnelle Lösung können wir nicht anbieten".
Herr Rapp sprach die zu große Belastung der Ernst-Thälmann-Brücke, der alten Schönebecker Elbebrücke durch darüber fahrende Lkw an. Und er bemängelte, daß nirgends der Name der Brücke zu lesen sei. "Schon einige mal haben mich Fernradfahrer angesprochen, wie denn die Brücke heiße". Oberbürgermeister Knoblauch meinte, die Anbringung eines Namensschildes werde man prüfen und vielleicht finde sich dafür ein Sponsor. Zum Zustand der Brücke erklärte er, daß die Stadt die Brücke vor zwei Jahren vom Landesstraßenbaubetrieb übernommen habe und zur Zeit ein Rechtsstreit über den Zustand der Brücke besteht. Wegen des laufenden Verfahrens dürfe er aktuell nicht mehr dazu sagen. Die Sperrung für Lkw werde vorbereitet. Vorerst ist diese Sperrung nur in einer Richtung, aus Grünewalde kommend, vorhanden. "Da reichen einzelne Schilder", erklärte er, "auf der anderen Seite muß auch die Vorwegweisung für den Fernverkehr eingerichtet werden". Aber das sei auch schon in der Prüfung und Abstimmung. "Man kann da nicht einfach ein Schild hinstellen", ergänzt Bau-Dezernent Schmidt, "dafür bedarf es einer verkehrsrechtlichen Anordnung und im Vorfeld sind viele Beteiligte anzuhören".
Jana Düring sprach den Verfall einiger Gebäude an, am schlimmsten sei das Gebäude neben der Feuerwehr, aber auch das neue Schulgebäude (Anm.: das neben der Turnhalle stehende, alt und ramponiert aussehende Gebäude ist das neue Schulgebäude, die Waldschule befindet sich im alten Schulgebäude) oder die Turnhalle. Zur Schule mußte der Oberbürgermeister etwas weiter ausholen: "Zur Zeit nutzt die Waldschule das Gebäude ohne Miete zu zahlen. Ursprünglich wollte die Waldschule nur für höchstens zwei Jahr in Elbenau sein und dann ein Gebäude in Schönebeck beziehen. Als Stadt sind wir der Oskar-Kämmer-Schule entgegengekommen und haben ihr das Gebäude kostenlos zur Verfügung gestellt. Jetzt sind wir im Gespräch um die Änderung der Vereinbarung in einen Mietvertrag". Die neue Schule zu nutzen wäre schwer. Ein Problem sei auch die medientechnische Verknüpfung der Gebäude, also gemeinsame Wasser- und Abwasseranschlüsse. Dies wolle man jetzt aber ändern. Die Turnhalle hatte die Stadt schon längere Zeit vorher dem SV Elbenau angeboten.
Das Ortsbild hatte auch Michael Maluschke im Sinn. Er bemängelte eine zu seltene Pflege der Grünanlagen vor den Häusern und den Zustand des Hauses neben der Feuerwehr. Dort seien schon mehrere Dachziegel auf den Gehweg gestürzt. Norbert Förder ergänzte "wenn ich nebenan das Dach decke und habe keine Netze am Gerüst oder keine Schuttrutsche, dann kommt gleich das Ordnungsamt. Aber bei dem Abrißhaus nebenan sagt niemand etwas". Daraus entwickelt sich dann ein heftiger Wortwechsel mit dem Oberbürgermeister über jeweilige Zuständigkeiten (Bauordnungsamt beim Landkreis und Ordnungsamt bei der Stadt). Die für den unbedarften Bürger oft unverständlichen Zuständigkeiten werden wohl immer ein Problem bleiben.
Eine weitere Frage betraf die Inanspruchnahme von Fördermitteln für den Breitbandausbau. Schönebeck konnte die nicht nutzen, erklärte Bert Knoblauch, weil wir schon einmal gefördert wurden. Jetzt würden die Stadtwerke beginnen, selbst ein offenes Glasfasernetz zu legen. Ob davon auch Elbenau jemals profitieren könne, konnte er aber auch noch nicht versprechen.
Thoralf Winkler sprach den Zustand der Liesekuhle an. Ihm war beim Lesen des Brandschutzkonzeptes aufgefallen, daß die Liesekuhle als Löschwasserentnahmestelle aufgeführt ist und wies darauf hin, daß dort nur noch wenige Zentimeter Wasser enthalten sind. Darunter kommt schwarzer Schlamm (Löschschlamm?). Seine Frage: "Kann man dann nicht das angenehme mit dem nützlichen verbinden und die Liesekuhle ausbaggern?". Die Antwort von OB Knoblauch war eindeutig: "Sie kennen doch den Zustand unseres Haushaltes". Was natürlich stimmt. Elbenaus Feuerwehrleiter Ronald Mühlsiegel ergänzte, "in Elbenau gibt es neben den Hydranten genügen Löschwasserbrunnen".
Sabine Bernhard aus Grünewalde fragte nach der Zukunft der Gebäude der dortigen Gartensparte und meinte vor allem die Gartenkneipe. Diese gehöre dem Kleingartenverein, so Knoblauch. Aber in Umsetzung des Kleingartenentwicklungskonzeptes KEKS 2030 werde die Stadt auch mit den Ministerien reden, um den Rückbau von Gartenlauben unterstützen zu können. Schließlich wolle man die Kleingartenvereine am Leben erhalten.
Eine letzte Frage betraf die immer mal wieder auftretende Geruchsbelästigung, deren Ursache unter anderem bei der Hermania vermutet wird. Oberbürgermeister Knoblauch empfahl die Meldung beim Landesverwaltungsamt und das Führen eines Geruchstagebuches mit der Eintragung von Zeit und Art des Geruches, Damit können dann, unter anderem durch Zuordnung meteorolgischer Daten, möglicher Verursacher herausgefunden werden.
Die Veranstaltung war trotz einiger kleiner Kontroversen recht insgesamt ausgeglichen. Und bis auf die Schließung des Kindergartens gab es nicht die großen Aufregerthemen. Daß es dennoch einiges zu bereden gab, sieht man auch am Umfang dieses Berichtes, der mit seinen 10.000 Zeichen gerade so auf drei A4 Seiten paßt.

19.01. Sturmschäden im Wald

Sturmschaden Elbenau Sturmschaden Elbenau
Weitere kleine Schäden wurden im Wald sichtbar. So versperrten umgestürzte Bäume den Weg zur Kleingartenanlage (links) und im Friedwald Richtung Nachtigallenstieg (rechts).
Sturmschaden Elbenau
Dieser umgestürzte große Baum im Nachtigallenstieg zeigt, wie vorsichtig man bei großen Stürmen im Wald sein muß.

18.01. Sturm Friederike: Feuerwehr im Einsatz, aber keine ernsten Schäden

Sturm Friederike, Feuerwehreinsatz in Elbenau Sturm Friederike, Feuerwehreinsatz in Elbenau
Am Nachmittag des heutigen Tages zog Sturm Friederike über Sachsen-Anhalt. Wie die Schönebecker Volksstimme berichtete, ging bereits um 15:20 Uhr die Meldung über einen Baum ein, der kurz hinter Elbenau auf die Fahrbahn gestürzt war. Kameraden der Elbenauer Feuerwehr beseitigten das Hindernis. Ansonsten gab es in Elbenau bis auf ein paar heruntergefallene Dachziegel kaum Schäden. (Fotos: Dan Tebel, Volksstimme Schönebeck)

09.01. Einladung zur Einwohnerversammlung

Der Oberbürgermeister und die Stadtverwaltung laden am Dienstag, 23. Januar 2018, um 18.30 Uhr ins Eiscafé Gärtner zur Einwohnerversammlung für Elbenau und Grünewalde ein. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Einwohner über aktuelle Themen informiert. Die Verwaltung wird in der Bürgerversammlung soweit möglich auch Fragen zu Elbenau und Grünewalde beantworten. Um das besser vorbereiten zu können, bittet sie die Bürgerinnen und Bürger, Fragen und Hinweise schon jetzt der Stadtverwaltung mitzuteilen. Dann kann die Verwaltung schon entsprechende Informationen mitbringen und muß nicht auf eine spätere schriftliche Beantwortung verweisen.
Fragen und Hinweise sind bitte zu richten an die Stadtverwaltung Schönebeck (Elbe), Presseamt, Markt 1, 39218 Schönebeck oder per E-Mail an v.jaeger@schoenebeck-elbe.de oder telefonisch unter 710123.

08.01. Unbekanntes Mädchen

Unbekanntes Mädchen
Dieses Foto (anklicken zum Vergrößern) bekam ich von Familie Maluschke. Aufgenommen ist es in der Plötzkyer Straße, vielleicht vor dem heutigen Haus Nr. 18 (das aber nicht zu sehen ist, also zu der Zeit anscheinend noch nicht stand). Im Hintergrund ist Haus Nummer 14 zu sehen, ganz hinten die Kirche. Weitere Informationen, zum Aufnahmedatum (das vielleicht um 1930 liegen könnte) oder wer das Mädchen mit dem großen Fahrrad ist, gibt es zu dem Foto nicht.
Wer dazu etwas sagen kann, kann es gern mitteilen, unter Tel. 03928/402196 oder per E-Mail an webmaster@elbenau.de.

06.01. Weihnachtsbaumverbrennen am Platz der Freundschaft

Weihnachtsbaumverbrennen Weihnachtsbaumverbrennen
Am Elbenauer Platz der Freundschaft wurden die Überreste der Weihnachtszeit beseitigt. Zahlreiche Elbenauer brachten ihre abgeschmückten Weihnachtsbäume mit, so daß bis spät in die Nacht hinein wärmende Flammen loderten. Eigentlich ist das Weihnachtsbaumverbrennen nur eine private Veranstaltung von Mitgliedern des Sportvereins. Aber von Jahr zu Jahr treffen sich beim Weihnachtsbaumverbrennen mehr Leute, um bis spät in die Nacht zusammenzubleiben und miteinander zu erzählen.

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Stand der Bearbeitung: (siehe Datum der jeweils oben stehenden aktuellsten Einträge)