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Veranstaltungen

Termine für aktuelle und für regelmäßig stattfindende Veranstaltungen in Elbenau finden Sie hier.

Aktuelle Informationen aus Elbenau und Umgebung – 2020

Archivierte Informationen aus den Vorjahren:
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01.04. Wetterrückblick auf den März: Frühlingssonne zum Frühlingsanfang

Niederschlag:
Summe: 26 mm
Maxima:
8,8 mm/d am 06.03.
3,7 mm/h am 06.03.
Niederschlagstage: 14 Tage

Temperatur:
max. + 16,1 °C am 19.03.
min. - 3,7 °C am 30.03.
Mittelwert + 6,02 °C

Der Frühlingsmonat März war in seiner ersten Hälfte regnerisch und kühl. Der größte Teil des Niederschlags fiel bis zum 13. März. Ab dem 14. März setzte unter der Wirkung eines Hochdruckgebietes ein Wetterumschwung ein. Es gab fast durchweg blauen, wolkenlosen Himmel, Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen, die wunderbar zum Frühlingsanfang passten. Verbunden damit waren aber auch empfindlich kalte Nächte. Ab dem 21. März gab es kräftige Nachtfröste. Bis auf etwa minus vier Grad fiel das Quecksilber. Für die Obstgärten sind solchen Wetterkonstellationen schlecht: am Tage treiben bereits die Blüten der Obstbäume aus, nachts drohen die Blüten zu erfrieren.

Am klaren Himmel fiel besonders deutlich auf, dass am Ende des Monats kaum noch Flugzeuge zu sehen waren. Einige Frachtflugzeuge waren noch unterwegs, dagegen wurde der Passagierverkehr wegen der Corona-Pandemie nach und nach eingestellt. Einen ähnlich leeren Himmel gab es zuletzt im Jahr 2010 nach dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull, als dessen Aschewolken die Flugzeugturbinen gefährdeten.

29.03. Gewächshaus für einen ganzen Baum

Frostschutz für Pfirsichbaum
Die ganze letzte Woche gab es blauen, wolkenlosen Himmel und frühlingshafte Temperaturen, die wunderbar zum Frühlingsanfang passten. Verbunden damit waren aber auch empfindlich kalte Nächte. Bis auf minus drei Grad fiel das Quecksilber. Bei solchen Wetterkonstellationen drohen regelmäßig die bereits hervorgetriebenen Blüten der Obstbäume zu erfrieren. Ein Elbenauer hatte aus Sorge um seine Pfirsichernte seinen Pfirsichbaum in ein provisorisches Gewächshaus eingebaut, bestehend aus ein paar Dachlatten und einer Rolle Wickelfolie. Eine pfiffige Idee.

20.03. Eis nur außer Haus – und nur noch bis Sonntag

Das Eiscafé Ebeling hat bis zum Sonntag 22.03. noch geöffnet. Zum Eisverkauf teilten sie mit:

Der Familienrat hat getagt und wir haben uns entschlossen, dass wir unser Eiscafé ab MONTAG den 23.03.20 auf unbestimmte Zeit schließen.

Wir haben zusätzlich folgende Maßnahmen getroffen, ab sofort gibt es nur noch Außerhausverkauf. Das heißt, wir verpacken euch alles zum Mitnehmen! Das Sitzen im Eiscafé ist nicht mehr möglich.

Wir sehen uns in der Verantwortung unseren Mitarbeitern, unseren Familien und unserer Kundschaft gegenüber.

Wir wünschen Euch von Herzen alles Gute. Achtet auf Euch und bleibt gesund!
Familie Ebeling und die Eismädels!

20.03. Kein Bier, keine Brötchen

Wer am Sonnabendmorgen im Elbenauer Bistro Brötchen holen wollte, musste erfolglos wieder losgehen. Auf einem Aushang informierte Familie Irmer die Gäste des Bistros:

Wir durchleben gerade eine eigenartige und noch nie gewesene Situation und auch das öffentliche Leben ist weitestgehend eingeschränkt.

Da auch wir eine Verantwortung gegenüber unseren Gästen, Angestellten und deren/Euren Familien haben, sehen wir uns leider dazu verpflichtet, unser Eiscafé und Bistro Elbenau ab sofort zu schließen. Sobald sich die Lage für alle entspannt hat, auch wenn wir leider noch nicht wissen, wann das sein wird, sind wir wieder für Euch da. Eine Information erfolgt dann rechtzeitig über diese Seite.

Wir bedanken uns für das Verständnis und hoffen, dass wir Euch bald wieder als unsere Gäste begrüßen können und dürfen! Bitte bleibt Gesund und passt auf euch auf!

18.03. Corona: Wer hat in Elbenau noch geöffnet?

Die Bedrohung durch die Corona-Pandemie ist inzwischen allgegenwärtig. Nicht nur wegen der unübersehbaren Berichterstattung oder wegen der Hamsterkäufe von lange lagerfähigen Lebensmitteln und Toilettenartikeln.
Inzwischen gibt es auch gesetzlich festgelegte Beschränkungen des täglichen Lebens, nachdem die Landesregierung die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus erlassen hat. Diese lässt nur noch die Öffnung bestimmer Einrichtungen zu, die für das tägliche Leben notwendig sind. Also etwa Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäfte, Apotheken und Drogerien (die vollständige Liste finden Sie am Ende dieses Artikels), nicht aber Bekleidungsläden, Elektromärkte oder Möbelhäuser. Gaststätten dürfen öffnen, nicht aber Raucherkneipen oder reine Schankwirtschaften ohne Speiseangebot. Eine Beschränkung der Öffnungszeiten ist in der Verordnung nicht enthalten.
Infotafel am Eiscafé Ebeling in Elbenau zum Corona-Virus
Die Verunsicherung und Anspannung bei den Unternehmern ist deutlich spürbar, nicht nur wegen der unsichtbaren Bedrohung, sondern auch wegen der rechtlichen Situation und vor allem wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage. Wie sieht es damit in Elbenau aus? Die gute Nachricht: im Rahmen des Möglichen läuft der Betrieb.
Das Eiscafé Ebeling hat geöffnet. Vorsichtshalber hängen zwei Hinweise aus, ein Hinweisblatt zum Corona-Virus mit Hinweisen zur Prävention und der Hinweis auf den Außer-Haus-Verkauf. Im Außengelände stehen die Tische mit dem geforderten Abstand und draußen ist die frische Luft gut. Es kommen Gäste, die sich Eisbecher für draußen holen oder ein Eis auf die Hand mitnehmen.
Das Bistro Irmer hat geöffnet, morgen am Donnerstag beispielsweise von 11:30 bis 18 Uhr. Möglicherweise auch noch zu späterer Stunde, da es ein Missverständnis über die erlaubte Uhrzeit gab (eine Schließzeit ist in Sachsen-Anhalt nicht vorgegeben). Fragen Sie am besten selbst nach. Auch am Freitag, am Wochenende und an den folgenden Tagen wird geöffnet sein. Auch den Brötchenverkauf am Sonnabend von 7:30 bis 9 Uhr wird es ganz normal wie an jedem Wochenende geben.
Der Partyservice Thiel hat weniger direkten Kundenkontakt und hat geöffnet und versorgt Veranstaltungen. Susanne Thiel sagte "wir arbeiten weiter wie immer und sind zu unseren Öffnungszeiten oder telefonisch erreichbar".
Bistro Elbenau Eiscafé Thiel
Ein Virologe sagte kürzlich im Fernsehen "Die beste Waffe gegen das Virus ist der gesunde Menschenverstand". Und dazu gehört Information und richtiges Verhalten. Nach Ansicht der Fachleute müssen unbedingt die Hygienevorschriften (die sowieso immer Standard sein müssten) eingehalten werden, also niemanden anhusten oder anniesen, Hände waschen (lieber einmal öfter), bei Fieber zu Haus bleiben (und sich testen lassen), Abstand halten, nicht in Menschenmassen gehen. Und: an der frischen Luft sein (dort ist die Gefahr geringer). Unter Berücksichtigung der Vorsichtsmaßnahmen spricht nichts dagegen, auch mal rauszugehen, sich ein Eis zu holen oder ein Bier zu trinken und was zu essen. Aber bitte immer mit Verstand und Abstand. Achten Sie auf sich und seien Sie rücksichtsvoll anderen gegenüber – die Gefahr durch die Pandemie ist real. Aber helfen Sie auch den Gewerbetreibenden, die Situation zu überstehen.

Nach der Verordnung der Landesregierung dürfen folgende Geschäfte öffnen:
  • Lebensmittelhandel, Getränkemärkte
  • Banken und Sparkassen
  • Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser
  • Optiker, Hörgeräteakustiker
  • Frisöre
  • Filialen der Deutschen Post AG
  • Tierbedarf, Bau- und Gartenmärkte
  • Großhandel
  • Tankstellen
  • Buchhandel, Zeitungs- und Zeitschriftenhandel
  • Wochenmärkte, Betrieb von Lebensmittelhandel im Reisegewerbe
  • Reinigungen, Waschsalons
  • Online-Handel
  • Abhol- und Lieferdienste
Für Gaststätten (Speisewirtschaften und Restaurants sowie Hotelrestaurants und Kantinen) gibt es die Vorgabe, dass darin max. 50 Personen sein dürfen, und 2 Meter Abstand zwischen den Tischen vorhanden sein müssen bzw. 2 Meter zwischen Stehplätzen.

18.03. Corona: Spielplatz gesperrt, Do not enter!

Sperrschild auf dem Spielplatz
Als Vorbeugung gegen die Übertragung des Corona-Virus wurden am Montag alle Spielplätze in Schönebeck geschlossen. Auch in Elbenau darf nicht mehr gerutscht und geschaukelt werden. Rotweißes Absperrband flattert im Wind; Schilder weisen in Deutsch und Englisch auf die Sperrung hin. Auch wenn es keine regelmäßigen Kontrollen gibt, ist tatsächlich kein Kind auf dem Spielplatz zu sehen.
Der Hauptgrund für die Sperrung dürfte nicht eine eventuelle Kontamination der Spielgeräte sein. Eher die Tatsache, dass Kinder beim Spiel auf einem Spielplatz zu eng zusammen sind. Und dass eine unbekannte Zahl unterschiedlicher Kinder zusammenkommt. Anders als beim Spiel mit Nachbarskindern, wo man schnell mitbekommt, ob jemand krank ist. Nun müssen sich die Eltern selbst Spielideen abseits des Spielplatzes einfallen lassen.

16.03. Wegen Corona-Gefahr: Kein Osterfeuer in Elbenau

Wegen der Gefahr der Ausbreitung des Corona-Virus sollen große Veranstaltungen vermieden werden. Wie die Stadtverwaltung jetzt mitteilte, werden aus diesem Grund in diesem Jahr keine Osterfeuer genehmigt. Nicht nur in Elbenau, auch in anderen Teilen der Stadt.
Bitte laden Sie kein Brenngut, keinen Grünschnitt oder ähnliches, auf dem Feuerplatz ab. Das wäre illegale Müllentsorgung. Und es wäre nicht fair gegenüber dem Besitzer des Grundstückes, der uns den Platz immer zur Verfügung stellt.

07.03. Eimer-Taxi bringt Kröten über die Straße

Am Sonnabendvormittag trafen sich Mitglieder der Ortsgruppe Schönebeck des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) nahe der Haberlandbrücke zur "Krötentaxi"-Aktion. Mit dabei waren einige Kinder, denen der Schutz der Natur am Herzen liegt. Gemeinsam liefen sie den Krötenschutzzaun ab und kontrollierten die Eimer, ob sich darin Kriechtiere befinden. Diese werden dann im NABU-Eimer über die Straße getragen und im Gebiet der Alten Elbe abgesetzt.
Krötentaxi an der Haberlandbrücke
Die Kröten und andere Kriechtiere haben's nicht leicht, nicht erst in diesem Jahr. Der Mensch hat Straßen quer über ihre angestammten Wege gebaut, die sie auf der Suche nach Laichplätzen zurücklegen. Zu hunderten und tausenden werden sie beim Überqueren der Straßen Opfer der Autoreifen. Nicht genug damit, kamen zuletzt noch die Klimaveränderungen hinzu, die heißeren und vor allem trockeneren Sommer. "Die Kröten schaffen es vielleicht noch, drüben in der Alten Elbe zu laichen", erklärte Michael Wunschik, Vorsitzender der NABU-Ortsgruppe. "Aber in den vergangenen Jahren trocknete die Alte Elbe viel zu schnell aus, so dass sich keine jungen Kröten entwickeln konnten. Die Kröten, die jetzt wandern, sind überwiegend alte Tiere". Nach den Regenfällen im Februar und Anfang März haben die Naturschützer wieder etwas mehr Hoffnung.
Den Krötenzaun hatten Mitarbeiter*innen der Naturschutzbehörde in der vergangenen Woche aufgestellt. Normalerweise übernimmt der Landschaftspflegeverband Grüne Umwelt das tägliche Einsammeln der Kriechtiere. An den Wochenende erledigt das der NABU und betreibt damit zugleich Umweltbildung.
Welche Kröten und Frösche sind denn hier zu erwarten? "Vor allem die Erdkröte, die auch Knoblauchkröte genannt wird, weil sie zur Verteidigung ein nach Knoblauch riechendes Sekret absondert", erklärten die Naturschützer, "aber auch Rotbauchunken und Kammmolche, Teichmolche und Moorfrösche". Die Krötenwanderung richtet sich nach den Umweltbedingungen, vor allem nach der Temperatur. "Wenn die Nachttemperaturen nachts über 4 Grad liegen, geht es los", sagte Michael Wunschik.
Die Nacht zum Sonnabend war eine der etwas kühleren. Deshalb mussten die Kinder erst einige Zeit laufen, um nach einigen geretteten Käfern endlich eine Kröte zu finden. "Ein Erdkrötenweibchen", erklärte Michael Wunschik und wies dann noch auf die schönen goldenen Augen des Tieres hin. "Es gibt eine Besonderheit bei Erdkröten: die Pupillenschlitze sind als bei anderen Kröten und Fröschen waagerecht". Die Kinder durften die Kröte dann auch selbst auf die Hand nehmen, ganz vorsichtig. Das Weibchen war schon ein recht großes Exemplar. Auf den kleinen Händen sah das Tier dann noch größer aus.
Wer beim nächsten Mal dabei sein möchte (dann wird es sicher noch wärmer sein und es gibt mehr Tiere zu sehen): das Kröten-Taxi "fährt" in Zwei Wochen wieder los, am 21. und 22. März (Sonnabend/Sonntag). Treffpunkt ist dann wieder um 9 Uhr kurz vor der Deichüberfahrt zur Haberlandbrücke am Umflutkanal.
Krötentaxi an der Haberlandbrücke Krötentaxi an der Haberlandbrücke
Michael Wunschik zeigte den Kindern die Erdkröte. Anschließend durften sie sie selbst auf die Hand nehmen.

06.03. Rückblick auf ein insgesamt ruhiges Feuerwehrjahr

In den Feuerwehren der Stadt Schönebeck gibt es den Jahresrückblick immer gegen Ende des Winters, reihum finden in den einzelnen Stadtteilen und Dörfern die Jahreshauptversammlungen statt. Heute war es in Elbenau soweit, dass auf die vergangenen 12 Monate zurückgeblickt wurde. Neben den Kameraden der Elbenauer Feuerwehr waren als Gäste auch Vertreter des Landkreises und der Schönebecker Wehrleitung, der Schönebecker Oberbürgermeister Bert Knoblauch und Vertreter der Fraktionen des Stadtrates anwesend.
Feuerwehrversammlung in Elbenau
Am Beginn der Versammlung stellte Ronald Mühlsiegel, Leiter der Elbenauer Feuerwehr, den Mitgliederbestand und den Ausbildungsstand seiner Kameraden vor. Insgesamt gehören 45 Kamerad*innen zur Feuerwehr. 17 von ihnen befinden sich in der Einsatzabteilung, die im Einsatzfall ausrücken, egal ob zu Bränden oder zur technischen Hilfe. 6 Kameraden befinden sich nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst in der Altersabteilung der Feuerwehr. 3 Kameradinnen sind im Innendienst aktiv. Das Durchschnittsalter der aktiven Kameraden gab Mühlsiegel mit 39 an.
Ronald Mühlsiegel betonte auch die Rolle der Jugendfeuerwehr, die aktuell 9 Mitglieder hat. Die Jugendfeuerwehr ist eine wichtige Abteilung, schließlich ist sie die "Reserve" der Feuerwehr, denn aus ihr heraus rücken, wenn alles gut läuft, neue Kameraden in den aktiven Dienst nach. Im vergangenen Jahre waren es zwei Kameraden, die neu in die Einsatzabteilung aufgenommen werden konnten.
Der Elbenauer Feuerwehr sind als Einsatzgebiet die beiden Dörfer Elbenau und Grünewalde zugewiesen. Außerdem gehören auch große Waldgebiete bis an die Grenze zur Landeshauptstadt Magdeburg dazu. Es hat sich in der Feuerwehr der Stadt Schönebeck bewährt, dass jede der Stadtteil- bzw. Ortschaftsfeuerwehren bestimmte Spezialisierungen hat. In Elbenau ist dies die Wasserversorgung über lange Strecken. "Lange Strecke" heißt in diesem Fall "mehr als 500 Meter". Für Außenstehende ist das zunächst nur eine Zahl. Wenn man jedoch nur allein zu Fuß 500 Meter abschreitet, wird deutlich, wie viel das tatsächlich ist. Die Kameraden müssen über diese Strecken die Schläuche dann in voller Montur verlegen und dies auch nicht nur im Schritttempo. Später war sogar von viel längeren Schlauchstrecken die Rede, bis 1500 Meter kann die Elbenauer Feuerwehr allein absichern.

Gut ausgebildet in den Einsatz

Den Ausbildungsstand sichert die Feuerwehr durch wöchentliche Dienstabende. Insgesamt 44 waren es im vergangenen Jahr mit insgesamt 672 Ausbildungsstunden. Von den aktiven Kameraden werden durchschnittlich 40 jährliche Ausbildungsstunden verlangt, damit die Kameraden gut vorbereitet in den Einsatz gehen können und auch gesund wieder zurückkommen. Bei den Elbenauern waren es im Jahr 2019 durchschnittlich 60 bis 70 Stunden. Dabei geht es vor allem um den Einsatz der in Elbenau vorhandenen Technik, der des Löschfahrzeuges ebenso wie der des Schlauchwagens. Außerdem absolvierten die Kameraden Seering, Werner, Sperlich, Kunstmann und Richter zusätzliche Lehrgänge im Rahmen der Ausbildung des Landkreises. Die Kameraden Bitter, Werner, Kunstmann und Mühlsiegel absolvierten auf Landesebene ein Fahrsicherheitstraining.

Personal dringend gesucht

Insgesamt hat die Elbenauer Feuerwehr einen hohen Ausbildungsstand und kann die in Elbenau vorhandene Technik besetzen. "Leider ist eine Einsatzbereitschaft wochentags zwischen 6 und 17 Uhr nicht möglich", hob Ronald Mühlsiegel hervor, "weil die meisten Einsatzkräfte in dieser Zeit auswärts arbeite". Mit diesem Problem sind die Elbenauer nicht allein, auch den anderen Wehren geht es so. Gegenwärtig helfen sich die einzelnen Feuerwehren gegenseitig aus. Im Einsatzfall erfolgt eine gleichzeitige Doppelalarmierung anderer Wehren, so dass in der Summe genügend Einsatzkräfte vor Ort sind. Ein Zustand, der aber keine Dauerlösung sein kann.
Ronald Mühlsiegel wünscht sich dringend neue Kameraden für sein Feuerwehr, denn für eine vollständige Besetzung fehlen noch 7 Kameraden. "Leider ist es uns nicht gelungen, neue Mitglieder aus Elbenau und Grünewalde zu gewinnen", sagte er. Dazu muss man wissen, dass die Feuerwehr zwar für beide Ortsteile zuständig ist, dass aber gegenwärtig nur ein Kamerad aus Grünewalde dabei ist. Er wünscht sich deshalb mehr Engagement der Bürger und auch mehr Unterstützung für die Arbeit der Feuerwehr. Unterstützung von Landesseite, aber auch durch die Bürger der beiden Ortsteile. Wer die Feuerwehr selbst unterstützen möchte, vielleicht über eine eigene Mitgliedschaft nachdenkt oder mit den Kameraden darüber reden möchte: an jedem Freitag ab 19:15 sind sie in Elbenau zum Dienstabend anzutreffen.
Ein Problem, dass aus Sicht des Wehrleiters dringend angegangen werden muss, ist die Attraktivierung der Ausbildung. Dazu gehört auch der Zeitaufwand für die Grundausbildung. Diese wird an sechs aufeinander folgende Wochenenden durchgeführt. An der Ausbildung selbst soll und darf nicht gespart werden, aber eine Flexibilisierung der Ausbildungszeit könnte Hindernisse abbauen. Dazu laufen gegenwärtig Absprachen zwischen Feuerwehr und Stadtverwaltung.

Freizeitgestaltung hält zusammen

Die Kameraden der Feuerwehr sind nicht nur in Ausbildung und Einsatz aktiv. Dies war dem Wehrleiter abschließend auch wichtig. So gab es gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Preisskat und Doppelkopfturnier, Grillnachmittage und Weihnachtsfeier. Und ein auch für das Dorf ganz wichtiges Ereignis sichert die Feuerwehr technisch ab: das Osterfeuer. Nicht nur die brandschutztechnische Aufsicht. Die Kameraden sind bereits bei der Vorbereitung dabei und sorgen für ein umweltgerechtes Osterfeuer. An ihren wachsamen Augen vorbei gelangt kein illegales Brenngut auf das Feuer.

Insgesamt wenige, darunter aber ein großer Einsatz

Sascha Kunstmann, stellvertretender Wehrleiter, übernahm den Rückblick auf die Einsätze der vergangenen 12 Monate. Die Sirene war in diesem Zeitraum recht selten zu hören: es gab weniger Einsätze als im Jahr zuvor. Insgesamt musste die Feuerwehr nur 12 Mal ausrücken. 9 Mal zu Brandeinsätzen und 3 Mal zur technischen Hilfe. Der größte Brandeinsatz war den Kameraden noch gut in Erinnerung. Auf der Schönebecker Deponie brannte eine Lagerhalle, auch die Elbenauer wurden zum Löscheinsatz gerufen. 18:26 erfolgte die Alarmierung, der Einsatz war erst gegen 5 Uhr beendet. Das war dann auch einer der Einsätze, bei der die Elbenauer für das Löschwasser sorgten. Ein Teich nahe der Deponie war durch hineingewehte Kunststoffabfälle verunreinigt. Diese verstopften die Ansaugfilter der Feuerwehrpumpen. "Wir mussten dann zwei Schlauchstrecken legen, eine über 1.600 Meter und eine über 2.400 Meter, um zwei getrennte Wasserentnahmestellen zur Verfügung zu stellen", erklärte Sascha Kunstmann, "über 6 Stunden hinweg sorgten wir durchweg für die Wasserförderung". Bei einem anderen Einsatz wurde nach einem Unfall nahe Elbenau ein brennender Pkw gelöscht. "Die Personenrettung aus dem Unfallfahrzeug hatten in dem Fall schon Ersthelfer geleistet, wir übernahmen dann die Löscharbeiten". Weitere Einsätze waren z.B. Ödlandbrände.

Jugendfeuerwehr: Interesse wecken und Jugend bei der Stange halten

Christian Werner berichtete als Jugendwart über die Arbeit der Jugendfeuerwehr. 9 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren sind dort gegenwärtig Mitglied, 7 Jungs und zwei Mädchen. Traurig war er darüber, dass es gegenüber dem Vorjahr einige Verluste gab. Da waren es noch 14 Mitglieder der Jugendfeuerwehr. "Vor allem gibt es das Problem, dass Grünewalder Kinder nicht mehr nach Elbenau fahren. Das liegt auch an dem fehlenden Radweg". Die Jugendfeuerwehr trifft sich einmal in der Woche (Freitag 17 Uhr) zur Ausbildung. Die Ferien ausgenommen gab es an 40 Wochen 80 Stunden Ausbildung. Der Feuerwehrnachwuchs übt dabei die selben Tätigkeiten wie die Großen, überwiegend auch an der originalen Technik. Nur zu richtigen Einsätzen dürfen sie noch nicht mit raus. Ausbildungsinhalte sind zum Beispiel der Löschangriff, aber auch die erste Hilfe. Auch die jährliche Hydrantenkontrolle übernimmt die Jugendfeuerwehr und sichert damit das Funktionieren der Löschwasserversorgung in beiden Dörfern.
Hinzu kamen weitere 40 Stunden Freizeitbeschäftigung, gemeinsame Feiern oder ein Bowlingabend, Zeltlager und Wettkämpfe mit anderen Jugendfeuerwehren. "Wir haben in diesem Jahr auch schon den Frühjahrsputz in Elbenau durchgeführt und Müll gesammelt. 22 Säcke voll kamen zusammen", berichtete Christian Werner. Anschließend gab er einen Ausblick auf 2020. Im Mai ist ein 24-Stunden-Dienst geplant, im August wird es ein Zeltlager geben. Auch ein Bowlingabend ist schon geplant.

Beförderungen und Ehrungen

Feuerwehrversammlung in Elbenau, beförderte Kameraden
Beförderte und ausgezeichnete Kameraden der
Elbenauer Feuerwehr (von links): Sascha Kunstmann,
Marcel Ohle und Christian Werner
Auf der Jahreshauptversammlung wurden durch Oberbürgermeister Bert Knoblauch und den stellvertretenden Stadtwehrleiter Gunnar Ullrich die fälligen Beförderungen vorgenommen. Sascha Kunstmann wurde zum Hauptlöschmeister, Christian Werner zum Oberfeuerwehrmann befördert. Marcel Ohle erhielt eine Belobigung für seine Arbeit zur Ausbildung der Jugendfeuerwehr.

Dank der Gäste

Die Gäste nutzen die Jahreshauptversammlung für einen Dank an die Kameraden der Feuerwehr. Den Anfang machte Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch, der in diesem Jahr persönlich nach Elbenau gekommen war. "Die Zahl der Einsätze hört sich vielleicht gering an", sagte er den Kameradinnen und Kameraden, "aber viel wichtiger ist, dass Ihr genau dann da seid, wenn man Euch braucht". Und er fügte hinzu: "Wir hatten zwei sehr trockene Sommer in Folge, in denen Eure Leistung dringend benötigt wurde". Und über die Jugendfeuerwehr: "Dort kommen Ausbildung und Spaß zusammen – nur so kann man die Jugendlichen bei der Stange halten". Das Problem der Ausbildung ist auch in der Stadt bekannt, "zwei Jahre Ausbildung schrecken vielleicht ab, aber wenn man sieht, was die Feuerwehr leistet und was die Kameraden können müssen, dann sieht man auch, wie wichtig die Ausbildung ist".
Der Feuerwehrabschnittsleiter für Bördeland und Schönebeck, Stefan Ziem, freute sich, es diesmal auch nach Elbenau geschafft zu haben. Auch er stellt die Löschwasserversorgung als eine der wichtigen Grundlagen der Elbenauer heraus. Als weiterer Vertreter des Landkreises kam Guido Schulz nach Elbenau. In der Kreisverwaltung ist er Sachgebietsleiter für Brand- und Katastrophenschutz und Rettungsdienst. In dieser Funktion überbrachte er die Grüße des Landrates und informierte über die Ansichten des Landkreises zur Zukunft der Leitstelle des Kreises. Im Land gebe es gegenwärtig Bestrebungen einer Zentralisierung der Leitstellen, der Kreis will sie aber unbedingt in eigener Zuständigkeit behalten, weil das viel sinnvoller ist, auch der Ortskenntnis wegen. Den Elbenauern sagte Guido Schulz: "Ich besuche auch gern solch kleine Feuerwehren wie Eure. Dort sieht man zuerst die Probleme, die es mit zu wenig Personal gibt".
Gunnar Ulrich kam als stellvertretender Stadtwehrleiter nach Elbenau. "Wir brauchen jeden", stellte er klar, und betonte sowohl die Rolle der aktiven Kameraden als auch des Feuerwehrnachwuchse. "Man rechnet bei der Jugendfeuerwehr im Durchschnitt mit einer Quote von 1:5 bis 1:8, die in den aktiven Dienst wechselt. Wenn Ihr zwei Kameraden übernehmen konntet, ist das toll". Neu für die Feuerwehren im Land ist die Brandschutzausbildung an den Grundschulen. "Der Aufwand dafür ist enorm", sagte er, "aber auch wenn wir dadurch nicht sehr viele neue Leute gewinnen können, ist auch das Teil einer positiven Öffentlichkeitswirkung". Gunnar Ulrich wies auch auf die Bedeutung einer Anerkennung des Ehrenamtes hin. Er ist auch Leiter der Ranieser Feuerwehr, kommt also selbst aus dem ländlichen Bereich, und sieht auf einen positiven Aspekt hin: "auf dem Land kann es auch funktionieren, über Veranstaltungen vor Ort etwas zu erreichen".
Auch aus dem Stadtrat gab es Grüße. Olaf Ziems (AfD) sprach dabei auch die Situation der Feuerwehren allgemein und besonders der Feuerwehr in Salzelmen an, wo es Probleme mit einem Nachbarn gibt und wo man schlimmstenfalls eine neue Lösung braucht. Sabine Dirlich (Linke) stellte klar, "die Unterschiede zwischen großen und kleinen Feuerwehren liegen vielleicht in der Mitgliederzahl, nicht aber im persönlichen Engagement". Sie stellte eine Spende ihrer Fraktion für alle Jugendfeuerwehren in Aussicht und sagte an Ronald Mühlsiegel gewandt "Von Ihnen kam überhaupt erst die Anregung zu dieser übergreifenden Spende statt einzelner Spenden". Eine Spende für die Jugendfeuerwehr gab es auch von Werner Grundmann (SPD) und Thoralf Winkler (FDP/GRÜNE/Below/Kowolik). Winkler betonte die Wichtigkeit der Feuerwehr für das dörfliche Leben und wünschte sich mehr Zusammenwirken aller dörflichen Vereine und überhaupt auch aller Einwohner der beiden Dörfer mit der Feuerwehr. "Wenn ich mit Informationen auf der Webseite über die Arbeit der Feuerwehr etwas beitragen kann, werde ich das gern tun". Marlis Ekrutt (CDU) kam zugleich als Grünewalderin nach Elbenau. Sie weist darauf hin, dass sich gegenwärtig auch Grünewalde verjüngt. "Wir müssen einen Weg finden, auch in der Feuerwehr wieder mehr zusammenzukommen".

Neue Einsatzkleidung: leichter und zugleich höherer Schutzgrad

Neue Einsatzkleidung der Feuerwehr
Marcel Ohle (links) und Torsten
Pötsch sind die ersten Elbenauer,
die die neue Einsatzkleidung tragen.
Am späten Abend gab es noch eine Premiere für die Elbenauer Feuerwehr. Die Feuerwehren der Stadt werden nach und nach auf neue Einsatzkleidung umgestellt. Erkennbar ist sie am durchgehend sandfarbenen/hellgelben Farbton, in den die Reflexstreifen eingearbeitet sind. Janine Jurzig, Sachgebietsleiterin Brand- und Zivilschutz der Stadt Schönebeck, informierte über die Eigenschaften der neuen Kleidung. "Sie ist leichter, erlaubt eine bessere Beweglichkeit und hat zugleich durch Membrantechnik eine noch bessere Schutzwirkung als die bisherige Einsatzkleidung". Gewicht und Beweglichkeit durfte ich selbst testen: Die Jacke macht vom Gewicht her den Eindruck einer etwas festeren Wanderkleidung, sitzt bequem und behindert die Bewegung tatsächlich kaum.
Auf eine Sache müssen die Kameraden aber zukünftig selbst aktiv achten: Jede Kleidung hat eine maximale Beständigkeit gegen Brandeinwirkung. Steht man zu lange unter Einwirkung von Hitze und Flammen, dann kann auch die neue Kleidung versagen. Durch die hervorragende Schutzwirkung merkt man innen von der Hitze draußen bis zu Schluß nichts, während es bei der früheren Kleidung allmählich warm wird und man dadurch merkt, wann man Abstand suchen muss. "Die Kameraden müssen nun verstärkt auch die Hitzeeinwirkung auf ihre Kleidung beachten". Das klingt paradox, ist aber eine Folge der noch besseren Schutzwirkung.
Die Feuerwehrkameraden erhalten die neue Einsatzkleidung als Teil ihrer persönlichen Schutzausrüstung. Etwa 1.200 EUR kostet die neue Kleidung. Dass die Ausstattung damit erst nach und nach erfolgt, ist aber nicht nur eine Frage des Geldes. "Vor etwa anderthalb Jahren haben wir begonnen, unsere Feuerwehren damit auszustatten", erklärte Janine Jurzig, "und diese Jacken hier wurden bereits im Oktober letzten Jahres bestellt, es gibt relativ lange Lieferfristen". Nun haben die ersten beiden Kameraden ihre Schutzkleidung bekommen und gleich anprobiert. Nun bleibt zu hoffen, dass sie möglichst oft nur bei Übungen zum Einsatz kommt. Echte Brandeinsätze werden aber auch künftig nicht ausbleiben. Dann ist die Feuerwehr künftig noch besser darauf vorbereitet.

Feuerwehrförderverein soll bald gegründet werden

Ronald Mühlsiegel wies in der Versammlung darauf hin, dass der bereits im vergangenen Jahr angekündigte Förderverein in diesem Jahr gegründet werden soll. Er sieht einen solchen Verein als Anerkennung der Arbeit der Feuerwehr und sagt, "Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele unsere Arbeit auf diesem Weg unterstützen würden". Zugleich ist es so möglich, Spenden für die Feuerwehr zu sammeln, denn ein Förderverein kann auch Spendenquittungen ausstellen. Dazu wird es demnächst genauere Informationen geben.

03.03. Wetterrückblick auf den Februar: der Winter, der keiner war

Niederschlag:
Summe: 62 mm
Maxima:
10,6 mm/d am 10.02.
6,2 mm/h am 10.02.
Niederschlagstage: 10 Tage

Temperatur:
+ 15,4 °C am 16.02.
min. + 1,0 °C am 08.02.
Mittelwert + 6,09 °C

Der Februar war durch zwei Extreme gekennzeichnet: extrem feucht und extrem warm. Nur vom 5. bis 9 Februar gab es eine längere Zeit ohne Regen, sonst regnete es beinahe an jedem Tag. Sonst ist der Februar eher ein trockener Monat, die 62 Millimeter sind etwa das zweieinhalbfache des sonst Üblichen.

Auch wenn es nicht unnormal ist, dass man im Februar schon mal Temperaturen größer zehn Grad hat, so waren die Temperaturen doch insgesamt ungewöhnlich warm. Es gab keinen Frost, und so lag auch die Durchschnittstemperatur weit höher als normal. Anfangs des Monats waren bereits die ersten Frühblüher in den Gärten zu sehen, die Winterlinge und Schneeglöckchen. Mitte des Monats standen auch die Krokusse in voller Blüte. Für die Tierwelt bricht anscheinend auch der Frühling an, bereits Mitte des Monats flogen Kraniche nach Norden.

Bemerkenswert war auch das Sturmtief Sabrina. Vom 9. zum 10. Februar fiel das Barometer auf etwa 970 hPa und am 10. Februar und den Tagen gab es Sturm. Hier im Flachland blieb die Windgeschwindigkeit dann aber geringer als vorhergesagt. Jedenfalls gab es hier in Elbenau keine Schäden.

16.02. Nachtrag zur Einwohnerversammlung

Bei der Einwohnerversammlung gab es einige Fragen, die der Oberbürgermeister erst einmal mit nach Schönebeck nahm. Die Stadtverwaltung teilte dazu jetzt mit:
  • Der Radweg Elbenau-Plötzky befindet sich in der Baulast des Kreiswirtschaftsbetriebes des Salzlandkreises (KWB). Der zuständige KWB wurde von der Stadt Schönebeck auf die Schäden hingewiesen.
  • Die Friedwald GmbH wurde aufgefordert, die Wege nach Abschluss der Baumpflegearbeiten in einen verkehrssicheren Zustand zu versetzen.
  • Zu den Bauarbeiten am Elbedeich zwischen Grünewalde und der sogenannten Steinablage (Abzweig nach Ranies) strebt der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt (LHW) im 3. Quartal 2020 eine Informationsveranstaltung für die Bürger an. Dort können auch Anfragen zur Nutzbarkeit der Straße, zur Freileitung und Beleuchtung gestellt werden.
  • Durch den für die Gräben zuständigen Unterhaltungsverband Ehle/Ihle wird im 2./3. Quartal 2020 eine Grabenberäumung des Elbenauer Landgrabens durchgeführt. Die jährliche Gewässerschau erfolgt im 3. Quartal. Der genaue Termin wird vorher veröffentlicht.
  • Für die Instandsetzung der Neben-/Stichstraßen in Grünewalde (z. B. Zordelstraße) wurde Anfang des Jahres 2020 ein Auftrag ausgelöst. Die Abarbeitung erfolgt bei trocknerem Wetter durch den Schönebecker Bauhof.
  • Der Bus der Linie 137 fährt derzeitig auf Grund der Baustelle in der Ortschaft Ranies mit verkehrsrechtlicher Genehmigung über den sogenannten Kapweg.
  • Der Ausbau der Haltestelle Elbenau/Schule ist Bestandteil des Fördermittelantrages zum barrierefreien Ausbau von ÖSPV-Haltestellen für das Haushaltsjahr 2020.

11.02. Einwohnerversammlung: viele Fragen, viele Antworten

Zur heutigen Einwohnersammlung war der Saal des Elbenauer Bistros erfreulich gut gefüllt, jedenfalls verglichen mit dem vergangenen Jahr. Immerhin 31 Elbenauer und Grünewalder waren gekommen, um mit Vertretern der Stadtverwaltung über die Dinge zu reden, die unsere beiden Dörfer betreffen.
Oberbürgermeister Bert Knoblauch blickte zu Beginn zurück auf das, was aus Sicht der Stadt aus den vergangenen 12 Monaten erwähnenswert war. Dazu gehörte vor allem der Verkauf von Schule und Turnhalle an die Oskar-Kämmer-Schule. Damit wird der Bestand der Elbenauer Waldschule gesichert. In dem Zusammenhang erinnerte er auch daran, dass im vergangenen Jahr der Erlös der Wette zum Schönebecker Brunnenfest an die Elbenauer Waldschule ging und auch der Elbenauer FCM-Fanclub der Schule eine Spende überreichte.
Einwohnerversammlung in Elbenau, Präsidium
Aus der Stadtverwaltung kamen nach Elbenau:
Victoria Jäger, die das Protokoll führte, Matthias
Zander vom Presseamt, Oberbürgermeister Bert
Knoblauch, Baudezernent Guido Schmidt und René
Nickel vom Ordnungsamt. (von links nach rechts)
Am bereits oft kritisierten Zustand des Gehweges am Ortsausgang Richtung Plötzky könnte sich noch in diesem Jahr etwas ändern. "Wir haben dafür 150.000 Euro im Haushalt vorgesehen und der Kreis hat auch eine Summe für seinen Teil der Arbeiten eingeplant". Nun fehlt nur noch die Bestätigung der Haushalte.
Der OB informierte über den Stand des Projektes des BUND zur Revitalisierung der Alten Elbe. Ein erstes Gutachten ergab, dass es nicht so gut für eine durchgehende Entschlammung aussieht. "Gerade das Gebiet nahe der Haberlandbrücke, das den Schlamm aufnehmen und in dem ein Feuchtbiotop entstehen soll, erwies sich als zu wertvoll. Darin gibt es eine seltene Fauna." Möglicherweise werden es nur abschnittsweise Lösungen werden. Das werden weitere Gutachten ergeben, der BUND ist an der Sache weiter dran.
Ein Thema, das vor allem die Grünewalder direkt betrifft, aber darüber hinaus alle Einwohner unserer Elbinsel interessiert, ist der noch unsanierte Abschnitt des Elbedeiches zwischen der alten Elbbrücke und der Steinablage. "Wir haben gerade noch die aktuellen Informationen beim LHW angefragt", erklärte Bert Knoblauch, "die Vermessungen wurden bereits durchgeführt, die Planungen laufen und wenn alles wie vorgesehen läuft, beginnt der Bau im 1. Halbjahr 2021". Zu diesem Punkt gab es einige Nachfragen. So fragte Marlis Ekrutt, ob dann die in der Deichstraße befindliche Freileitung wegkäme und wie es mit der Planung für die Straße sei, für die künftige Höhenlage. Es gebe Befürchtungen, die Bürger kämen dann nicht mehr auf ihre Grundstücke. Zur Elektrik konnte Guido Schmidt informieren, dass eine Erdverlegung bereits geplant sei. Vor den Bauarbeiten werde es noch eine separate Informationsveranstaltung geben, dann könnten auch Details besprochen werden. Da aber der LHW noch keine fertigen Pläne habe, konnte es dazu auch keine Antwort geben.
Eine Information betraf den Zustand des Waldes am Nachtigallenstieg. Für die Elbenauer und Grünewalder ist dies eine grüne Lunge, auch Schönebecker radeln gern dort hindurch. Der Oberbürgermeister berichtete von einem Ortstermin mit Förster und Revierleiter Jens Dedow. Dieser habe über Schäden im Wald durch die Trockenheit der vergangenen Jahre hingewiesen. In der Folge wird gegenwärtig ein Holzeinschlag geprüft. Bert Knoblauch regte an, darüber separat zu informieren, wenn nähere Informationen vorliegen. Immerhin ist der Wald zwischen unseren beiden Dörfern, die grüne Natur an der die Straße entlang führt, ortsbildprägend. Es bleibt zu hoffen, dass nur betroffene Bäume herausgeholt werden.
Im Anschluss arbeitete der OB einige Fragen ab, die bereits im Vorfeld an ihn herangetragen wurden. So zum Beispiel der Stand der Breitbandversorgung. Für den Bereich Elbenau hatte vor einigen Jahren die Magdeburger Internetfirma MDDSL den Zuschlag für eine Förderung bekommen und hatte Elbenau mit einer Funkverbindung an das Breitband-Internet angeschlossen. Breitband bedeutete bisher 30 Mbit/s. Nach Aussagen von MDDSL sollen es künftig 50 Mbit/s sein, mit einer Abdeckung von 99% des Ortes. (Anm.: das würde bedeuten, dass höchstens zwei bis drei Haushalte nicht anschließbar sein würden). Später kam die Diskussion noch auf die Frage der Glasfaseranbindung. Unter anderem fragte Christian Werner danach, wie es denn mit einem Anschluss an die nach Ranies weiterführende Glasfaserleitung aussehe. Bert Knoblauch verwies auf die laufenden Arbeiten der Stadtwerke. In Ranies habe man die dortigen Tiefbauarbeiten genutzt, um auch die Glasfaser kostengünstig zu verlegen. In den nächsten Jahren seien Gebiete in Schönebeck dran. Für Elbenau konnte er keine konkreten Zusagen machen. Thoralf Winkler berichtete von einem Gespräch mit Friedrich Husemann, Geschäftsführer der Stadtwerke. Demnach ist ein Anschluss an das Glasfasernetz zwar geplant, aber erst in ferner Zukunft. Immerhin werden schon jetzt bei Bauarbeiten, bei denen Freileitungen unter die Erde gelegt werden (wie in diesem Jahr in der Neuen Straße geplant) auch gleich Leerrohre verlegt werden.
Eine Frage betraf die in Grünewalde eingerichtete Tempobegrenzung für Lkw auf 30 km/h und ob man das nicht auch in Elbenau machen könne. Für die Straße sei der Landkreis zuständig und dieser habe - in Grünewalde - das Tempo vorübergehend reduziert. Grund seien aktuell laufende Straßenbauarbeiten in den ostelbischen Teilen Magdeburgs, wegen der es zu größeren Materialtransporten komme. Die Frage, das auf Elbenau zu erweitern (schließlich fahren die Lkw auch hier durch) wird an den Landkreis weitergegeben. In dem Zusammenhang gab es die Information über eine Sperrung der Ortseinfahrt Magdeburg aus Richtung Elbenau ab 1.3., allerdings blieb unklar, ob das stimme (denn in Magdeburg-Prester sind bereits innerörtliche Umleitungen für diese Baustelle ausgeschildert).
Einwohnerversammlung in Elbenau, Gäste
Hartmut Böhmer wies auf den unsauberen Zustand des Containerplatzes auf dem Elbenauer Anger hin und auf gefährliche Wurzelaufbrüche auf dem Radweg Richtung Plötzky. "Um den Containerplatz herum macht der Bauhof sauber, aber der Stellplatz selbst sieht dreckig aus." Das Problem wird sich die Stadt noch mal ansehen, das mit dem Radweg wird an den Landkreis weitergegeben.
Herr Seelig aus Elbenau hatte einige Fragen, die die Liesekuhle betreffen. Dort wurden vor kurzem Vorfahrtszeichen angebracht (bis dahin galt rechts vor links). Und der Bus 137 benutze seit einiger Zeit die Kap-Straße Richtung Ranies, jedoch sei diese für Kfz gesperrt. Seines Wissens habe die Kreisverkehrsgesellschaft eine Ausnahmegenehmigung, erklärte Guido Schmidt. Die Frage der Verkehrszeichen werde man separat beantworten. Außerdem wies Herr Selig auf den Zustand des Nachtigallenstieges hin, der völlig verschlammt sei. Gerald Ohle hakte dort ein: "ich fand es völlig daneben, was der Friedwald dort bei den Waldarbeiten mit seinen großen Maschinen gemacht hat". Der OB verwies darauf, dass es ein Waldweg sei und keine öffentliche Stra0e und deshalb der Zustand nicht so sauber sein müsse. Aber man stehe mit Friedwald in Kontakt und werde das auch ansprechen. "Wenn wir den Radweg nach Grünewalde ansprachen, dann wurde uns immer gesagt, ‚Ihr habt ja den Nachtigallenstieg'. Und nun ist dieser unbenutzbar", fügte Gerald Ohle hinzu. Weitere Hinweise gab es zum Zustand des Friedwald-Parkplatzes und zu einigen nicht mehr standsicheren Bäumen am Radweg, mit der Bitte das an den Friedwald bzw. den Förster weiterzuleiten.
Überhaupt waren Gerald Ohle die Fragen des Radverkehrs sehr wichtig. Er stellte "wie in jedem Jahr" die Frage "Wann bekommen wir einen Radweg von Elbenau nach Grünewalde? Was macht die Stadt dafür, was der Kreis?" Auch Christian Werner sprach dieses Problem an "Die Jugendfeuerwehr hat im vergangenen Jahr zwei Kinder aus Grünewalde verloren, deren Eltern der Weg nach Elbenau zu gefährlich war". Bert Knoblauch wies auf die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen hin, in der die Stadt Mitglied sei. Und er sagte auch etwas zum aktuell aufgestellten Radverkehrskonzept des Salzlandkreises: darin wird die Stadt eine Wegeverbindung von Schönebeck über Grünewalde und Elbenau nach Magdeburg aufnehmen lassen. Ergänzend berichtete Dezernent Guido Schmidt über die städtische Arbeitsgruppe Verkehr und Rad: "auch dort sind Wegebeziehungen wichtiges Thema". Gerald Ohles Kritik, dass der Weg im Konzept gar nicht erst vorgesehen sei, entgegnete der OB, dass er den Kreis nun ausdrücklich darauf hingewiesen habe, dass diese Strecke wichtig sei.
Herr Wittnebel aus Grünewalde kritisierte das Parken auf dem Deichabschnitt nahe der alten Elbbrücke. "Die fahren den Damm kaputt", sagte er dazu. Das wird sich das Ordnungsamt anschauen.
Zu einem Punkt, den Michael Maluschke ansprach, gab es neben dem eigentlichen Inhalt eine breite Diskussion über die Zuständigkeit. Es ging um das Grundstück links der Feuerwehr. Es gibt Befürchtungen, vom Dach des sehr verwahrlost aussehenden Hauses könnten Dachziegel herabstürzen. Nach Aussagen der Stadt ist das Bauordnungsamt des Landkreises zuständig, diesem sei das Gebäude bekannt und es werde regelmäßig kontrolliert, und der Stadt seien die Hände gebunden. Obwohl das tatsächlich der Fall ist, so ist es doch für die Anwohner schwer nachzuvollziehen, dass die Stadt selbst nichts tun kann. Ordnungsamtsmitarbeiter Nickel bestätigte immerhin, "auch wir haben den Dachbereich auf dem Radar, schauen da regelmäßig hin".
Einen ähnlichen Hinweis, wenn auch nicht auf eine Gefahrenlage, hatte Leslie Richter. Das vorletzte Grundstück der Elbenauer Straße, kurz vor dem Ortsausgang Richtung Grünewalde, ist sehr verwildert, die Nachbarn haben Probleme mit dem von dort kommenden Unkraut. An dieser Stelle konnte die Stadt nicht weiterhelfen. Bei einem anderen Problem, das sie sieht (und vor allem hört) auch nicht direkt, aber da versprach der OB, mit der Polizei zu reden: es geht um lautstarke Motorräder, die im Sommer durch Elbenau fahren. Auch andere Einwohner bestätigten das.
Aus Grünewalde kam von Familie Pawlitzky die Anregung, die geschotterten Straßen zwischen Nachtigallenstieg und Elbenauer Straße mal wieder zu befestigen. Und eine weitere Frage hatten sie, zur Nachnutzung des Kindergartens in Grünewalde. Da konnte der OB aktuell noch nichts sagen, würde sich aber über Interessenten freuen.
Nachdem keine Fragen mehr gestellt wurden, beendete Bert Knoblauch die diesjährige Einwohnerversammlung, verbunden mit dem Hinweis auf seine regelmäßigen Sprechstunden im Rathaus.

08.02. Sperrung zwischen Plötzky und Elbenau

Straßensperrung Plötzky - Elbenau
Ab Montag beginnt der Bau einer Hochwasserschutzanlage in Plötzky. Der Ortsausgang Richtung Elbenau ist von da an gesperrt. Die Sperrung umfasst auch die Einmündung der Waldstraße. Deshalb ist in Plötzky auch kein "Schleichweg" möglich. Die Umleitung ist als "U6" ausgeschildert und führt über Alte Fähre und Grünewalde. Die Sperrung dauert bis September.

02.02. Wetterrückblick auf den Januar: zu warm und zu trocken

Niederschlag:
Summe: 24 mm
Maxima:
10,3 mm/d am 09.01.
3,6 mm/h am 04.01.
Niederschlagstage: 10 Tage

Temperatur:
max. + 12,6 °C am 15.01.
min. - 3,8 °C am 02.01.
Mittelwert + 4,27 °C

Das neue Jahr begann sonnig und kalt, aber schon nach ein paar Tagen setzte wieder milde Witterung ein – mit dem Winter wurde es dann auch im Januar nichts. Abgesehen von den zwei Niederschlagsperioden im ersten Drittel und am Ende des Monats war der Januar überwiegend von sonnigem Wetter bestimmt. Bemerkenswert war das kräftige Hochdruckgebiet mit seinem Maximum von 1035 hPa am 20. Januar, das in einigen Wettermeldungen auch als "Super-Hoch" bezeichnet wurde. Der Januar war mit 4,27 Grad viel zu warm. Und er war zu trocken: die Regensumme von 24 Litern je Quadratmeter betrug nur etwa die Hälfte des Durchschnitts.

01.02. Grünkohlwanderung im Landregen

57 Wanderer aus Elbenau, Grünewalde, Schönebeck und sogar darüber hinaus waren der Einladung zur Elbenauer Grünkohlwanderung gefolgt, die heute zum zweiten Mal stattfand. Nach einer kurzen Begrüßung durch Jens Hildebrandt, der die Wanderung gemeinsam mit Gastwirt Patric Irmer organisiert hatte, ging es los.
Grünkohlwanderung
Der Wetterbericht hatte für den heutigen Tag Regen vorhergesagt, aber erst für Mittag. Wer jedoch kurz vorher ins Regenradar (oder an den Himmel) schaute, der wusste schon, dass es anders kommen würde: der Regen begann bereits genau beim Start der Wanderung. Es waren aber alle entweder mit regendichten Jacken oder mit Regenschirmen ausgestattet, der Regen machte also niemandem etwas aus.
Grünkohlwanderung
Angeführt von Thoralf Winkler, der die Strecke ein paar Tage zuvor zusammen mit seiner Frau Sylvia erkundet hatte, lief die bunte Truppe durch das Dorf zum Ortsausgang Richtung Plötzky, um dann in den gepflasterten Feldweg zur Alten Fähre einzubiegen. Auf dem ersten Teil der Strecke gab es einige schlammige Stellen, danach, auf den Waldwegen, wurde die Oberfläche der Wege besser.
Nach ein paar Schritten im Wald stießen die Wanderer bald auf die Verpflegungsstation. Gastwirt Patric Irmer hatte sich dort mit seinem Anhänger aufgestellt, ein großer Schirm schützte vor Regen. Es gab Bier und kleine Likörchen. Und auch Glühwein, der auf einem Gaskocher warm gehalten wurde. Trotz der milden Temperaturen wurde auch der Glühwein gern genommen.
Bevor den Wanderern vom Herumstehen kühl werden konnte, brachen sie auf. Die Strecke führte nun durch die Waldgebiete an der Alten Elbe, Richtung Deich. Der gut ausgebaute Forstweg ermöglichte ein gutes Vorankommen. Dennoch war das Tempo eher sehr gemächlich. Nicht etwa wegen der vorher genossenen Getränke. Vielmehr wegen der netten Gespräche während der Wanderung, unter Freunden und Nachbarn ebenso wie mit Zufallsbekanntschaften.
Grünkohlwanderung
Der Waldweg machte am Deich eine Wendung zurück zur Landstraße. Auf dem dortigen Fußweg ging es zurück Richtung Elbenau. Auf dem Rückweg gab es aber noch einen zweiten Zwischenstop am Versorgungsstand. Insgesamt betrug die gewanderte Strecke fünfeinhalb Kilometer. Nass, aber zufrieden kamen alle gegen halb eins im Elbenauer Bistro an. Dort wartete schon deftiges Essen, Kartoffeln, Bratkartoffeln, Kaßler, Bratwurst und Knacker. Und natürlich der Grünkohl, der in einem großen Waschkessel auf einem Gaskocher dampfte.
Hier gibt es Fotos von der Grünkohlwanderung.

26.01. Durch diese hohle Gasse ...

Straße an der Oskar-Bauer-Brücke
"Durch diese hohle Gasse muss er kommen", heißt es in Schillers "Wilhelm Tell". Hier könnte am Sonnabend das Motto "durch diese hohle Gasse müssen sie kommen" lauten. Denn soviel sei schon verraten: die Grünkohlwanderung am Sonnabend wird zum Teil über diese alte Straße verlaufen, die einst von Elbenau aus Richtung Plötzky führte. Einst war es die Hauptstraße, heute ist sie nur noch ein Waldweg, doch selbst heute wird sie noch von einigen Navis als öffentliche Straße angezeigt.
Das Vorbereitungsteam war heute auf der Strecke unterwegs. In diesem Jahr werden es sehr erträgliche fünfeinhalb Kilometer sein, ohne sportlichen Anspruch und mit zwei Zwischenstops am Getränkemobil – also für jeden zu schaffen. Der Weg führt größtenteils über gut ausgebaute Wege. Dennoch ist festes Schuhwerk zu empfehlen, denn es soll in den nächsten paar Tagen etwas regnen und da kann der Untergrund an einigen Stellen etwas weich sein.
Wer sich bisher noch nicht zur Teilnahme angemeldet hat, kann das entweder persönlich im Elbenauer Bistro tun, telefonisch unter 03928/400902 oder per E-Mail unter eiscafe.bistro.elbenau@gmail.com.

20.01. Einladung zur Elbenauer Grünkohlwanderung

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr lädt Gastwirt Patric Irmer auch in diesem Jahr zur Grünkohlwanderung ein. Diese startet am Sonnabend, den 1. Februar um 9:30 Uhr vor dem Elbenauer Bistro. Im Startpreis von 20 Euro sind das Grünkohlessen und alle Getränke während der Wanderung enthalten. Eine Voranmeldung ist erforderlich, entweder persönlich im Elbenauer Bistro, telefonisch unter 03928/400902 oder per E-Mail unter eiscafe.bistro.elbenau@gmail.com.
Im vergangenen Jahr waren 55 Teilnehmer aus Elbenau, Grünewalde und Schönebeck unterwegs. Die Organisatoren sind schon gespannt darauf, ob diese Zahl noch zu steigern ist.

12.01. Weihnachtsbaumverbrennen

Weihnachtsbaumverbrennen in Elbenau Weihnachtsbaumverbrennen in Elbenau
Mit dem Verbrennen der Weihnachtsbäume endete am Wochenende für viele Elbenauer das Weihnachtsfest. Hoch stoben die Funken in den klaren Nachthimmel, als die Elbenauer in der Schulzenstraße am Platz der Freundschaft um das wärmende Feuer standen und immer wieder neue Zweige und Äste auf das Feuer legten. Glühwein, warmer Apfelsaft und Bier stand bereit, auf dem Grill brutzelten Buletten und Bratwürste, beides von Gastgebern und Gästen selbst gemacht. Eine gemütliche Volksfeststimmung breitete sich aus, bis am späten Abend alles verbrannt war und es um das kleiner werdende Feuer herum kühler wurde.

09.01. Einladung zur Einwohnerversammlung für Elbenau und Grünewalde

Im letzten Jahr wurde von einigen bemängelt, die Einladung zur Einwohnerversammlung sei zu kurzfristig gekommen, um sich den Termin freihalten zu können. Deshalb teilte das Presseamt der Stadt Schönebeck auf Nachfrage bereits jetzt den Termin der nächsten Einwohnerversammlung mit: am Dienstag, dem 11. Februar um 18:30 Uhr im Saal des Elbenauer Bistros. Tragen Sie sich den Termin ein und kommen Sie zahlreich zur Versammlung.
Sie können sich bereits jetzt überlegen, welche Fragen Sie besonders beschäftigen, welche Themen im zurückliegenden Jahr aufgelaufen sind oder welche Probleme Sie in den beiden Dörfern sehen. Ihre Fragen und Hinweise können Sie – vor allem wenn es um aufwendige Themen geht – auch schon vorab der Stadtverwaltung mitteilen. So kann diese die Veranstaltung fachlich gezielter vorbereiten und zu mancher Frage muss es dann nicht erst den Hinweis auf schriftliche Beantwortung geben. Fragen und Hinweise sind bitte zu richten an: Stadtverwaltung Schönebeck (Elbe), Amt für Presse und Präsentation, Markt 1, 39218 Schönebeck oder per E-Mail an: Presseamt@schoenebeck-elbe.de sowie auch telefonisch unter 03928/710-123.

05.01. Elbenauer Liesekuhle – beinahe ausgetrocknet

Liesekuhle Elbenau beinahe ausgetrocknet Liesekuhle Elbenau beinahe ausgetrocknet
Die Liesekuhle, der Elbenauer Dorfteich, ist beinahe ausgetrocknet. Nicht einmal mehr 1000 Quadratmeter Wasser sind zu sehen, weniger als 20 Prozent der Fläche. Und "Wasser" ist auch übertrieben, denn das Wasser ist nur wenige Zentimeter tief, darunter ist Schlamm. Teichmuscheln sind am Ufer zu sehen und die Spuren im Schlamm dürften auch von Muscheln stammen, die dem zurückgehenden Wasser folgten. Ähnlichen Fotos waren an dieser Stelle auch am Beginn des Jahres 2019 zu sehen. Seitdem hat sich die Situation nicht gebessert – wie auch, schließlich steht die Liesekuhle mit dem Grundwasser in Verbindung und das steht gleichfalls so niedrig wie noch nie.

01.01. Aus den Polizeimeldungen: Einbrüche in Elbenau und Grünewalde

In der Silvesternacht sind unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in Grünewalde eingebrochen. Sie nutzten ein höhergelegenes Fenster und verschafften sich dort unter Zuhilfenahme einer Leiter gewaltsam Zugang. Das Haus wurde durchsucht und nach derzeitigem Erkenntnisstand ein Netbook der Marke Asus und diverse Schmuckstücke entwendet. Die Tatzeit konnte zwischen 19:00 und 13:45 Uhr eingegrenzt werden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen und dauern an.
Ebenfalls am Silvesterabend drangen Unbekannte in der Zeit von ca. 20:00 – 21:15 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Randauer Straße ein. Offensichtlich nutzten sie ein nicht geschlossenes Fenster, um in das Haus zu gelangen. Nach erster Übersicht wurden Schmuck und Unterhaltungselektronik entwendet. Hinweise zu den Einbrechern nimmt die Polizei Bernburg unter Tel. 03471/379-0 entgegen.

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